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Hannover ZiSH Das ist aus unseren Teenie-Stars geworden
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16:21 09.03.2017

Das ist aus unseren Teenie-Stars geworden

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Banaroo: Dieser Name wird wahrscheinlich nur noch ehemaligen Fans etwas sagen. Interessant ist ihre Geschichte allemal: Bei der vierköpfigen Popband handelt es sich um eine gecastete Castingband. Denn in ihrer Super-RTL-Show „Banaroo – Das Star-Tagebuch“ wurde der vermeintliche Aufstieg von „Steffy“, „Cat“, „Vito“ und „Bobby“ zu Superstars ab April 2005 mit der Kamera begleitet. Tatsächlich handelt es sich bei den Mitgliedern um ausgebildete Musiker, die Nervtexte wie „Dubi Dam Dam“ singen mussten. Ihr Mut zur Peinlichkeit wurde belohnt: Das Album „Banaroo’s World“ stand 30 Wochen in den echten Charts. Nach der Auflösung 2008 schafften sie ein weiteres Kunststück: 2013 tauchten Banaroo wieder auf – in komplett ausgetauschter Besetzung.

Quelle: dpa

Bro’Sis: „Es ist pervers, dass diese Bro’Sis 800.000 Platten in einer Woche verscherbeln. Aber ich möchte nicht darüber jammern, die Leute da draußen kriegen, was sie verdienen“: Tote-Hosen-Sänger Campino schien von der 2001 gecasteten Band wenig begeistert zu sein. Immerhin stand die fünfköpfige Pop-Band um Ross Anthony und Indira Weis mit ihrem Debüt „Never Forget (Where You Come From)“ von 2002 beachtliche 39 Wochen in den Charts. Die kurz danach veröffentlichte „Hosen“-Platte „Auswärtsspiel“ hielt sich dort fünf Wochen länger. Der Bro’Sis-Erfolg war nicht von Dauer: 2006 löste sich die Castingband nach fünf Jahren auf. Seitdem verfolgen die Mitglieder semi­erfolgreiche Karrieren im Musik- und Fernsehgeschäft. Campino gefällt das vermutlich.

Quelle: dpa

Killerpilze: Punk zu sein ist nicht einfach. Diese Erfahrung mussten die Killerpilze aus Schwaben mit ihrem ersten Charterfolg machen: 2006 veröffentlichte die Band ihr zweites Album „Invasion der Killerpilze“, inklusive der Single „Richtig scheiße“. Trotz Platz sieben in den Albumcharts nahm ihnen niemand die punkigen Texte und das Anarcho-Geschrabbel so richtig ab. Aber die Band ließ nicht locker, auch wenn ihr der ganz große Durchbruch stets verwehrt blieb. Im vergangenen Jahr kam das bereits achte Album „High“ heraus und landete auf Platz 82 der Charts – und hielt sich eine Woche. Vielleicht sollte sich die Band wieder auf kreativere Titel besinnen. Ihr im Kinderzimmer aufgenommenes Debüt von 2004 hat den grandiosen Namen „Von vorne durch die Punkallee“.

Quelle: dpa
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