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Hannover ZiSH Was wir an Hannover vermissen
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18:32 30.11.2015

Was wir an Hannover vermissen

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Dora Volke (22), Freiburg: "Wenn ich in Freiburg erzähle, woher ich komme, sagt fast jeder: 'Ach deshalb sprichst du so gut Hochdeutsch!' Doch auch Hannover hat seine sprachlichen Eigenheiten. Ab Frankfurt fährt der Zug Richtung Norden nicht mehr nach Hamburg, sondern nach 'Hamburch'. In Hannover begrüßt man sich dann nicht mit 'Guede Daag', sondern mit 'Gut’n Tach' oder 'Moin'. Beim Bäcker gibt’s Brötchen statt Weckle. Wir 'schaffe' nicht, wir arbeiten. Wir Hannoveraner schnacken gern und manches ist uns einfach wumpe. Aber nicht unser geliebtes Hannöversch!"

Quelle: Privat

Sirany (27), Hamburg: "In Hamburg führen Fahrradfahrer und Passanten einen Kleinkrieg. Das weiß ich, seitdem mich ein Fußgänger angerempelt und fast vom Rad gestoßen hat. Überhaupt haben es radelnde Hamburger nicht leicht: Geparkte Autos, Baustellen und Schlaglöcher versperren den Weg. Hannover ist zwar nicht Kopenhagen, im Vergleich zur Hansestadt ist das Radfahren hier aber spaßiger: viel mehr Radwege, dafür viel weniger meckernde Passanten. Wenn ich aber bei Sonnenschein mit meinem Rad um die Außenalster fahre, entschädigt mich das für alles."

Quelle: Privat

Tim (25), Regensburg: "In Regensburg fehlt mir das frisch gezapfte Pils. Ihr Bier ist den Bayern heilig. Wer es wagt, eine überregionale Marke zu bestellen, wird belächelt. Und dann startet eine Diskussion darüber, wo es das beste Bier gibt – in Bayern natürlich, sagen meine bayrischen Kommilitonen. Norddeutsches Pils finden sie zu bitter. Für mich ist das ein Stück Heimat. Manchmal wünsche ich mir statt einem schalen Halbliter-Hellem einfach nur ein herbes Herri oder Gilde und kann mich sogar über ein Becks aus der Flasche freuen – wenn es denn mal auf der Getränkekarte steht."

Quelle: Privat
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