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Neue Platten So politisch ist das neue Album von Rise Against
Hannover ZiSH Neue Platten So politisch ist das neue Album von Rise Against
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14:03 21.06.2017
Rise Against haben mit "Wolves" ihr achtes Studiowerk veröffentlicht. Quelle: Foto: Travis Shinn

Die Erwartungen an Tim McIlrath sind hoch: Der politische Kopf und Sänger der Punkrocker Rise Against veröffentlicht mit seinen Mitstreitern das achte Studiowerk – und zugleich das erste Album der engagierten Band in der Trump-Ära. Die meisten der elf Songs von „Wolves“ sind unmissverständliche Kommentare zur Lage in Nordamerika: „How many walls can you put up, how many guns ’til you feel safe?“, fragt der Sänger. Songtitel wie „Welcome To the Breakdown“ oder „Bullshit“ sprechen eine klare Sprache.

Musikalisch hat sich nicht viel geändert, obwohl die Band erstmals mit einem neuen Produzenten ins Studio gegangen ist. Das Tempo der Tracks ist gleichbleibend hoch. Es gibt klassische „Wohohoho“-Mitsing-Chöre, treibende Gitarren und fette Drums. Rise Against sind eine Punkrockband. Punkt. Niemand erwartet, dass sie bei Aufnahmen plötzlich Bläser oder elektronische Sounds einsetzen. Im November sind sie live in der Hamburger Sporthalle zu erleben. Doch womöglich klingt mindestens einer ihrer Songs bereits recht bald durch die Straßen der Hansestadt: Das Stück „Mourning in America“ hat nämlich das Zeug, zur Hymne des Protests gegen den G-20-Gipfel Anfang Juli zu werden, zu dem auch Donald Trump anreisen wird.

Tobias Morchner

Nach ihrem letzten Album "Entertainment" befüchteten viele Fans von Phoenix, dass die Band im Mittelmaß des Stadionrocks untergeht. "Ti Amo" dürfte die Anhänger beruhigen: Die neue Platte der Franzosen ist ein Schritt zurück zum Hüpfburg-Indie-Pop, meint ZiSH-Autor Martin Wiens.

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Das neue Album von alt-J ist keine Indie-Konsensplatte: Zu den weichen Folk-Melodien kommen imposante Bläser und punkige Sounds à la Iggy Pop. Einen roten Faden sucht man vergeblich. Aber lässt man sich auf das Gesamtpaket ein, kann man ganz neue akustische Welten entdecken, meint ZiSH-Autorin Sirany Schümann.

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Schrammelgitarren und ihr Sinn für Sprachwitz haben Kraftklub und ihrem Debüt "Mit K" zum Durchbruch verholfen. Jetzt ist ihre dritte Platte "Keine Nacht für Niemand" erschienen. Nicht nur der Sound  hat sich verändert, meint ZiSH-Autorin Kira von der Brelie. Auch so manche Songzeile wirkt ungewohnt prollig.

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