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Neue Platten So klingt die neue Platte von The Hirsch Effekt
Hannover ZiSH Neue Platten So klingt die neue Platte von The Hirsch Effekt
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11:43 18.08.2017
Die hannoversche Band The Hirsch Effekt zeigt ZiSH bei einem Stadtrundgang ihre Lieblieblingsplätze. Quelle: Hagemann

Wo bei normalen Rockmusikern Krämpfe und Sehnenscheidenentzündungen einsetzen, da fängt bei The Hirsch Effekt der Spaß erst richtig an. Auf Album Nummer vier, „Eskapist“, frickelt das hannoversche Trio derart virtuos auf Gitarre, Schlagzeug und Bass herum, dass es den Instrumentenlehrern der drei Musiker Freudentränen in die Augen treiben dürfte – zumindest, wenn diese ein Interesse an Prog-Metal, Mathcore und Post-Punk haben.

Wer schon immer nachempfinden wollte, wie es ist, wenn einem der Hulk mitten in der Tiefschlafphase Frühstück ans Bett bringt, der braucht nur den Opener „Lifnej“ zu hören. Auf sechseinhalb Minuten wüten sich The Hirsch Effekt unter tiefen Shouts durch einen fiesen Metal-Brecher. Dann, im Refrain, bricht der Song auf, die Stimme von Sänger Nils wird klar und die Melodie hymnisch.

Unterwegs mit The Hirsch Effekt

Die hannoversche Band zeigt ZiSH bei einem Stadtrundgang ihre Lieblingsplätze in Hannover.

Diese Spur zieht sich durch „Eskapist“: Aus Tempowechseln und hektischen Blastbeats wird der Hörer immer wieder in lethargisch-klingende Ruhepausen zurückgeschleudert. Das fast 15-minütige „Lysios“ demonstriert dieses Zusammenspiel zwischen Tempo und Atmosphäre perfekt.

Darin ähnelt das Album sogar dem Hulk: Eigentlich ist er ganz harmlos, solange man seinen Puls nicht auf Touren bringt.

Von Manuel Behrens

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