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ZiSH So hart ist Quidditch in der echten Welt
Hannover ZiSH So hart ist Quidditch in der echten Welt
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19:06 16.11.2017
Der Ball muss in den Ring: Pro Treffer gibt`s zehn Punkte für die Jäger. Quelle: Heidrich

Mit einem Gummiball in der Hand und einem grünen Plastikstab zwischen den Beinen sprintet Simon Sadowski durch die Lücke der gegnerischen Abwehr. Weit kommt er nicht: Ein Gegenspieler rammt Simon mit einem kräftigen Bodycheck auf den nassen Rasen. Knacks. Der grüne PVC-Stab liegt zerbrochen auf dem Spielfeld. „Oh nein, Besenbruch!“, ruft Simon. Die Hannover Nifflers sind die einzige Mannschaft in Hannover, die die aus „Harry Potter“ bekannte Sportart Quidditch spielt. Und langsam, aber sicher gehen dem Team die leicht zerbrechlichen Stangen aus.

Den Kultsport Quidditch aus den „Harry Potter“-Romanen gibt es auch in der echten Welt. Ein Trainingsbesuch beim Team der Hannover Nifflers.

Vor etwa zwölf Jahren haben sportliche „Harry Potter“-Fans Quidditch in die echte Welt geholt – also zu den Muggels, wie die Menschen ohne Zauberkräfte heißen. Statt auf Luxusbesen wie Harrys Nimbus 2000 durch die Luft zu fliegen, verwenden die Spieler (sieben pro Mannschaft) einfache Plastikstöcke. Die Jäger eines Teams holen Punkte, indem sie den Ball namens Quaffel in einen der drei gegnerischen Ringe werfen, die am Ende des Spielfelds wie Tore aufgebaut sind und von den Hütern gedeckt werden. Ein Treffer gibt zehn Punkte. So weit eine gewöhnliche Ballsportart also, abgesehen von den Stöcken zwischen den Beinen. Gestört werden die Jäger von Treibern wie Simon. Der wirft wie beim Völkerball die gegnerischen Angreifer mit dem Klatscher genannten Ball ab. Als Strafe müssen sie dann zurück „fliegen“ und einen der drei eigenen Torringe abklatschen.

Den ganzen Text gibt es hier.

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