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ZiSH Jobben von A bis Z
Hannover ZiSH Jobben von A bis Z
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14:55 21.10.2014
Pizzen liefern, Babysitten oder doch lieber im Callcenter? Es gibt viele Jobs, mit denen Schüler und Studenten ihr Taschengeld aufbessern können. Quelle: Felix Schledding

Ausliefern: Ob Zeitung, Pizza oder Post – irgendwer muss ausliefern, was andere bestellt haben. Als Lieferant bekommst du in der Regel zwischen 4 und 6 Euro pro Stunde. Vor allem Schnelligkeit ist wichtig. Denn wenn du nicht pünktlich lieferst, ist der Kunde sauer und du bekommst kein Trinkgeld (siehe T).

Babysitting: Kinder hüten ist ein Klassiker. Um dich auf den Nebenjob vorzubereiten, kannst du einen Wochenendkurs belegen. Darin lernst du Beschäftigungsmöglichkeiten, Rechte und Pflichten als Babysitter und Erste Hilfe. In Hannover bietet die Volkshochschule so einen Kurs für Jugendliche ab 13 Jahren an. Du verdienst meist zwischen 5 und 10 Euro pro Stunde.

Callcenter: Wenn du gerne mit Menschen redest und überzeugend sein kannst, ist ein Job als Telefonist der Richtige. In Gesprächen machst du Kunden Produkte schmackhaft. Dafür bekommst du meist zwischen 8 und 10 Euro pro Stunde.

Dokumente: Um arbeiten zu können, brauchst du die nötigen Unterlagen. Dazu gehören ein Personalausweis und die Identifikationsnummer, die jedem bei der Geburt vom Bundeszentralamt für Steuern zugeteilt wird. Sie muss immer angegeben werden, sobald es um Steuern (siehe F) jeglicher Art geht. Die Sozialversicherungsnummer brauchst du auch für einen Minijob (siehe M) und beantragst sie bei der Rentenversicherung. Sobald du mit Lebensmitteln arbeitest, musst du eine einstündige Gesundheitsbelehrung machen. Dabei wirst du im Gesundheitsamt über Hygiene aufgeklärt. Wenn du deinen Job kündigst, hast du das Recht auf ein Arbeitszeugnis. Darin steht, wie lange und als was du gearbeitet hast.

Einzelhandel: Gerade auf dem Dorf gibt es oft kaum Auswahl an Jobs. Supermärkte meist aber schon. Bei manchen darfst du erst ab 18 Jahren arbeiten, andere stellen bereits 16-Jährige ein. Am besten vor Ort nachfragen. Du verdienst etwa 6 bis 10 Euro pro Stunde.

Finanzamt: Mit dem Finanzamt kommst du nur in Kontakt, wenn du Steuern zahlen musst. Steuern wiederum bezahlst du erst ab einem Jahreseinkommen von über 8353 Euro. Das ist bei Minijobs aber nicht möglich (siehe M).

Geld: Dein Arbeitgeber darf selbst entscheiden, ob er dir dein Gehalt bar auszahlt oder überweist. Wenn er allerdings gar nichts zahlt, wird es kompliziert. „Bei Nebenjobs gibt es oft nur einen mündlichen Vertrag. Der Nachweis ist dann schwierig“, sagt Natascha Ziemek, Fachanwältin für Arbeitsrecht. Sie rät, zuerst schriftlich eine Zahlungsfrist zu setzen. Reagiert dein Arbeitgeber darauf nicht, ist der nächste Schritt eine gerichtliche Auseinandersetzung. Die lohnt sich wegen der Anwaltkosten allerdings häufig nicht. Am besten solltest du also im Vorfeld prüfen, ob dein Arbeitgeber vertrauenswürdig ist.

Handwerk: Wer gerne im Einzelhandel arbeiten, aber nicht nur an der Kasse sitzen möchte, sollte im Baumarkt nachfragen. Dort sortierst du für 6 bis 10 Euro pro Stunde Schrauben und hilfst den Kunden bei der Suche nach dem richtigen Regal.

Illegal: Schwarzarbeit ist illegal. Beim Babysitten oder beim Unkrautjäten verdienst du Schwarzgeld, wenn die Tätigkeit nicht bei einer offiziellen Behörde wie der Minijobzentrale angemeldet ist.

Jobbörsen: Statt nur eines Minijobs kannst du auch viele kleine Jobs annehmen. Auf der Plattform rentthehand.de werden Jobs in Privathaushalten angeboten. Nach der Anmeldung kannst du dich für Gartenarbeiten, Umzüge oder als Hundesitter melden. Ganz klassisch, aber effektiv sind die Schwarzen Bretter in Supermärkten, Schulen und Unis.

Kellnern: Gerade im Sommer suchen Gastronomen Aushilfen. Am besten gehst du vorbei und stellst dich vor. Meist wirst du im Anschluss zum Probearbeiten eingeladen. Du solltest freundlich bleiben können, wenn die Gäste rumnörgeln. Ein großer Vorteil ist nämlich das Trinkgeld (siehe T). Dein Stundenlohn liegt bei 5 bis 10 Euro.

Langweilig: Nächte hinter der Tankstellenkasse sind lang. Um nicht verzweifelt in Motorsportzeitschriften aus dem Sortiment blättern zu müssen, solltest du dir Beschäftigung mitbringen – am besten sinnvolle. So kannst du in einsamen Stunden die Literatur für die ausstehende Hausarbeit lesen.

Minijob: 450 Euro – so viel kannst du im Monat mit einem Minijob verdienen. Das macht 5400 Euro pro Jahr. Ein Minijob ist für dich als Arbeitnehmer auf Wunsch sozialversicherungsfrei (siehe R). Das heißt, du bezahlst keine Abgaben für die Renten- und Krankenversicherung und keine Steuern (siehe F).

Niveau: Dein Nebenjob muss kein Traumjob sein. Es geht darum, dein Taschengeld aufzubessern. Wer sich als Pizzabote mit geizigen Trinkgeldgebern herumärgern muss, lernt viel über Menschen. Und hat gute Anekdoten parat.

Orgasmus: Sich einen von der Palme wedeln und damit 80 Euro verdienen – das geht als Samenspender. Es gibt allerdings strenge Auflagen: In deiner Familie dürfen keine Erb- oder chronische Krankheit vorkommen. Das Sperma muss qualitativ hochwertig sein. Samenspenden kann Mann im IRC Hamburg. Laut Homepage auch wichtig: eine „ansehnliche, männliche Erscheinung“.

Proband: Bei Studien lässt sich auch Geld als Proband machen. Beim Fraunhofer-Institut etwa werden Personen für die Allergie- und Asthmaforschung gesucht. Du testest dort die Wirksamkeit von Medikamenten. Ohne Nadel und Spritze geht es an der Uni Hannover zu: Die wirtschaftswissenschaftliche Fakultät sucht Teilnehmer für Fragebögen. Die Bezahlung hängt dabei stets vom Zeitaufwand der Studien ab.

Qual: Die Jobwahl war ein Fehlgriff. Der Chef triezt, und die Mitarbeiter lästern den ganzen Tag. Du solltest keine Scheu haben zu kündigen, wenn es nicht mehr geht. Es ist ja nur ein Job.

Rente: Vier Prozent des Mini-Lohns werden für die Rente abgezogen. Wer lieber das volle Gehalt haben will, kann sich von der Zahlung befreien lassen.

Stress: Montags und mittwochs an der Supermarktkasse, dienstags und donnerstags Babysitten und am Wochenende Kellnern: In den Ferien hast du viel Zeit, Geld zu verdienen. Denk allerdings daran, auch mal eine Pause einzulegen. Dazu sind die Ferien schließlich da.

Trinkgeld: Als Anerkennung für besonders guten Service geben Kunden manchmal Trinkgeld. Dabei gilt die Faustregel, dass zehn Prozent der Rechnung angemessen sind. Du kriegst es allerdings nur, wenn du freundlich bist. Zeig also dein schönstes Lächeln.

Unkraut jäten: Im Garten der alten Dame von nebenan gibt es immer was zu tun: Rasen mähen, Unkraut jäten, Büsche stutzen. Wenn du dann noch die Einkäufe ins Haus trägst, bekommt du bestimmt eine kleine Entlohnung – und ein Stück selbstgemachte Sahnetorte. Aber Vorsicht! Solche Nettigkeiten können schnell als Schwarzarbeit (siehe I) gelten.

Verprassen: Denk immer dran, wofür du dir den ganzen Stress (siehe S) antust: Um danach wieder alles auszugeben. Und zwar für Dinge, die du dir sonst nie leisten könntest (siehe Y). Sollte dir also mal langweilig werden (siehe L), halte dir vor Augen, wie viel Spaß du im Anschluss mit dem verdienten Geld haben wirst.

Wohnungsmarkt: Möglichst viel Geld für möglichst wenig Arbeit – das geht. Wenn du in deiner Studibude ein Gästezimmer hast oder dein WG-Zimmer für ein paar Tage gegen das alte Kinderzimmer eintauschen kannst, kannst du es bei Portalen wie AirBNB oder Wimdu untervermieten. Du musst lediglich deinen Vermieter und die Mitbewohner informieren und das Angebot online stellen. Um die 30 Euro bekommst du für ein Zimmer in Hannovers City pro Nacht.

X-beliebig: Sicher, bei einem Minijob geht es vor allem darum, möglichst unkompliziert das Taschengeld aufzubessern (siehe N). Doch du musst nicht jeden x-beliebigen Job annehmen. Wer schon weiß, was er später einmal beruflich machen will, kann sich in der selben Branche umsehen: Angehende Lehrer geben Nachhilfe und wer Koch werden will, hilft in einer Restaurantküche aus.

Yeah: Ist dein monatlicher Ausruf, wenn der Lohn auf dem Konto eingegangen ist. Jachtbesitzer wirst du so zwar nicht. Es sollte aber reichen, um am Ende der Ferien ein Wochenende an der Küste zu verbringen. Da kannst du immerhin Boote ansehen – auch wenn es nicht die eigenen sind.

Zimmermädchen: Arbeiten, wo andere Urlaub machen – das klingt vielleicht erst mal undankbar. Als Zimmermädchen oder -Junge kannst du aber gutes Geld verdienen: Bis zu 9,50 Euro pro Stunde gibt es beim Housekeeping. Voraussetzungen sind Ordentlichkeit, ein gepflegtes Äußeres und gute Englischkenntnisse. Und du solltest kein Problem damit haben, anderen Leuten die Toilette zu putzen.

Mitarbeit: Isabell Rollenhagen, Manuel Behrens, Sarah Franke, Joss Doebler und Theresa Kruse

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