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Auto & Verkehr Kombis der Mittelklasse bieten viel Platz zum kleinen Preis
Mehr Auto & Verkehr Kombis der Mittelklasse bieten viel Platz zum kleinen Preis
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00:01 05.01.2013
Der VW Golf Variant punktet mit einem großen Platzangebot und problemloser Bedienung. Quelle: Hersteller
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Hannover

Wer ein Auto der Kompaktklasse kauft, erhält ein komplettes Fahrzeug. Ob in der Stadt oder auf großer Fahrt: Ein Pkw der unteren Mittelklasse kann fast alles. Nur bei größeren Transportaufgaben kommt er an seine Grenzen - es sei denn, man wählt einen der Kombis. Unsere Auswahl zeigt sechs besonders interessante Modelle.

Das Raumwunder
Auch wenn der Skoda Octavia Combi mit 4,57 Metern Länge schon an der Mittelklasse kratzt, basiert er doch auf einer kompakten Technikplattform (VW Golf) - und ist auch so eingepreist. Bei 16640Euro liegt der Einstieg für die Variante mit dem 59 kW/80 PS starken 1,4-Liter-Benziner. Zugegeben: Nutzt man die stolzen 1620 Liter Maximal-Ladevolumen aus, kommt der schwächliche Vierzylinder schnell an seine Grenzen. Aber Alternativen haben die Tschechen genug im Programm. Bis zum 125-kW/170-PS-Diesel und einem 147-kW/200-PS-Benziner reicht das Angebot. Dazu gibt es auf Wunsch moderne Doppelkupplungsgetriebe und sogar eine Autogasversion.

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Der Lifestyle-Kombi
Dass die Fahrzeuglänge nicht in direkter Relation zum Ladevolumen steht, zeigt der Opel Astra Sports Tourer. Bei 4,70Metern Länge fasst der Rüsselsheimer lediglich 1550 Liter. Ein großes Raumangebot ist aber auch gar nicht das Hauptziel des Astra - er setzt eher auf die schicke Linie und reiht sich damit in die Familie der aktuell sehr beliebten Lifestyle-Kombis ein. In der Tat gehört er wohl zu den formal stimmigsten Modellen seiner Klasse. Punkten kann er zudem mit einem breiten Motorenangebot. Vom kleinen Vierzylinder-Benziner mit 74kW/100PS über Turbomotoren mit maximal 132 kW/180 PS bis zu einer umfangreichen Dieselpalette mit 70kW/95PS bis 121kW/165PS ist alles dabei. Inklusive eines modernen Autogas-Turbos mit 103kW/140PS. Nicht weniger als 21 Varianten stehen in der Preisliste, die bei 16990 Euro startet.

Der Flexible
Mehr als das klassische Kombi-Programm bietet der Peugeot 308 SW - der kompakte Franzose ist fast schon ein Van. Zumindest, wenn man ein Modell aus der höchsten Ausstattungslinie Allure wählt (ab 23350 Euro). Dann gibt es im Fond anstelle einer klassischen Sitzbank drei Einzelsitze, die separat ausgebaut werden können. Im ersten Fall bietet der SW ein konkurrenzloses Ladevolumen von 1736Litern, im zweiten Fall ein dickes Plus an Bewegungsfreiheit für die hinteren Passagiere. Darüber hinaus findet sich in der Optionsliste eine dritte Sitzbank, wodurch aus dem Fünf- ein Siebensitzer wird. Das Motorenprogramm für die Allure-Versionen umfasst zwei Benziner und drei Diesel mit 88kW/122PS bis 120kW/163PS. In der Basisversion ohne die flexiblen Sitze kostet der 308 SW ab 18600 Euro (72 kW/98 PS).

Der Preiswerte
Schon als Limousine zählt der Kia Cee’d zu den besonders günstigen Modellen. Auch der Kombi ist mit einem Listenpreis von 15690 Euro und einer siebenjährigen Garantie fast ein Schnäppchen. Allerdings: Es handelt sich um einen Lockpreis. Das Modell ist mager ausgestattet und kann auch gegen Zuzahlung kaum aufgewertet werden. Die meisten Kunden greifen also gleich zur höheren Ausstattungslinie, zahlen 17490 Euro, haben dann aber die wichtigsten Extras bereits an Bord und immer noch ein günstiges Auto. Mit einem 74kW/100PS starken 1,4-Liter-Benziner ist der Kombi dann auch ordentlich motorisiert.

Der Sportler
Tolle Fahrwerke sind eine Spezialität bei Ford. Das gilt auch für ein eher nutzwertorientiertes Modell wie den Focus Turnier, Dynamik und Komfort gehen hier eine glückliche Beziehung ein. Hinzu kommen eine exakte Schaltung und standfeste Bremsen. Und es gibt auch den passenden Motor zum Fahrwerk: einen 2,0Liter großen Turbobenziner mit 184kW/250PS, der dem Focus zu dem traditionsreichen Beinamen „ST“ verhilft. Aber auch im Brot-und-Butter-Segment finden sich interessante Triebwerke, etwa der nur ein Liter große Turbo mit 74kW/100PS und einem Normverbrauch von 4,9 Litern. Insgesamt deckt der Ford ein breites Kundenwunsch-Spektrum ab: 18 Motorversionen stehen zur Wahl, davon neun Diesel und ein LPG-Antrieb. Die Preise starten bei 17250 Euro.

Der Bestseller
VW hat den Golf Variant seit 2007 wieder im Programm. Das Modell basiert noch auf dem Golf VI, wird aber in diesem Jahr abgelöst. So lange darf man sich noch auf die bewährten Qualitäten verlassen, zu denen das gute Platzangebot, die saubere Verarbeitung und die problemlose Bedienung zählen. Der Variant kann die Konkurrenz zwar in kaum einem Einzelkriterium distanzieren, bietet aber das ausgereifteste Paket. Dazu zählt auch der optionale Allradantrieb. Insgesamt gibt es sechs Benziner- und drei Dieselversionen mit 59kW/80PS bis 118kW/160PS. Selbst das schwächste Modell kostet bereits 18950 Euro.

Holger Holzer