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Lichtblick am Herbsthimmel

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18:15 07.10.2020
Seit der Umgestaltung lädt das Hohe Ufer zum Spazieren und Verweilen in der neu ansässigen Gastronomie ein. Quelle: HMTG, Christian Wyrwa
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Corona trifft die Hotellerie hart. Ein Ausweg: frische Ideen und Konzepte, aber auch gemeinsames Handeln. „Stadtentwicklung, Hotellerie und Gastgewerbe fördern sich gegenseitig. Das hat beim Hohen Ufer, an der Christuskirche und anderswo hervorragend geklappt. Daran müssen wir festhalten“, sagt Hans Nolte, Geschäftsführer der Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG). Und tatsächlich: Mit dem prägnanten, roten Ziegelbau gegenüber der Christuskirche hielt auf dem bis dato öden Platz das Leben Einzug.

Kein Vergleich auch das Hohe Ufer: Über Jahre eine „tote Ecke“, die nur zu Flohmarktzeiten frequentiert war, ist dort heute immer etwas los: Die einen flanieren und sitzen in der Herbstsonne, die anderen nutzen die gastronomischen Möglichkeiten, die vom Kaffee im Anna Leine bis zu feinen Speisen und Cocktails im 6 Sinne Riverside reichen.

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Eine weitere Erfolgsgeschichte ist der Klagesmarkt, der ebenfalls im Rahmen des Stadtbauprojektes Hannover City 2020+ umgebaut wurde: So entstanden ein markantes Hochhaus und Wohnhäuser, die der als Parkplatz missbrauchten Fläche plötzlich einen architektonischen Rahmen gaben.

„Da ist eine Dynamik in Gang gekommen, die bis in den Norden des Platzes ausstrahlt“, sagt Nolte mit Blick auf das NH Hotel, das derzeit in einem älteren Bestandsbau Ecke Arndtstraße entsteht und Januar 2021 eröffnen soll. Bereits Ende 2019 zogen die ersten Studierenden in die Apartments ein, die die kommunale Wohnungsgesellschaft Hanova in dem umgebauten früheren Waschbetonbau der Deutschen Krankenversicherung einrichten ließ.  Neue Impulse speziell für die City versprechen die Hotelprojekte am Bredero-Hochhaus (Citygrove), am Steintor (Schramm & Schoen) und von Motel One. Die Kette lässt derzeit das Kurierhaus in der Georgstraße umbauen, ein Gebäude in der Schillerstraße könnte folgen
„Urbanes Leben, Kultur, individuelle Gastronomie, stationärer Einzelhandel, gute Angebote für Arbeit und Freizeit, eine hohe Aufenthaltsqualität, grüne Räume, eine gute Erreichbarkeit für alle – das sind die Faktoren,  aus denen sich die Innenstadt 2.0 zusammensetzen muss“, so Nolte.

Sicher tagen und konferieren

Rund 75 Prozent der Übernachtungen in Hannover gehen bislang auf den Geschäftsreisetourismus zurück. Um diesen wieder anzukurbeln, zeichnet die HMTG coronasichere Veranstaltungs- und Tagungsorte mit dem blauen Daumen-hoch-Symbol aus, zu finden inklusive 360-Grad-Ansichten und allen Details auf visit-hannover.com/kongress.

Von Oliver Züchner