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18:23 20.03.2012
Badezimmer als Wellnessoase
Abschalten und abtauchen: In der Badewanne lässt es sich herrlich entspannen. Quelle: Olly - Fotolia
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Die Zeiten der funktionalen Nasszellen sind schon lange vorbei. In modernen Badezimmern geht es um mehr als um Körperhygiene, ums Duschen, Zähneputzen oder Rasieren. Bäder sollen den Menschen das Gefühl von Entschleunigung und Entspannung vermitteln. Es soll duften, behaglich warm sein und die Badewanne soll zum Schaumbad bei Kerzenschein einladen.

Wer gerade neu baut oder seine Wohnung von Grund auf renoviert, hat viele Möglichkeiten, das Badezimmer zur Wohlfühloase zu gestalten. Doch auch in einer Mietwohnung kann das Bad zur Wellnessoase werden. Wie wäre es mit einem neuen Duschkopf, beispielsweise mit der Handbrause "Raindance Select" mit extragroßem Kopf von Hans Grohe? Ein Holztablett für die Badewanne bietet nicht nur beim Baden einen Ablageplatz für Buch oder Teetasse. Es sieht auch hübsch aus, wenn ein dekoratives Dusch- oder Schaumbad darauf steht. Warum nicht Kerzenleuchter oder Vasen ins Bad stellen oder es mit Bildern dekorieren? Accessoires tragen dazu bei, ein Bad mit wenigen Handgriffen gemütlich zu machen.

Wer etwas mehr Geld und Zeit investieren möchte, sollte Armaturen, Handtuch- und Toilettenpapierhalter unter die Lupe nehmen. Nichts ist für die Ewigkeit. Und es gibt diese Dinge in allen Farben, Formen und Preisklassen. Dazu ein flauschiger Badezimmerteppich, ein Nackenpolster für die Wanne, ein paar witzige Antirutsch-Kleber in Form von Fußabdrücken oder Andy Warhols Bananenschalen - und schon wird das Bad zur Wellnessoase, in dem man sofort mit dem Verwöhnprogramm beginnen möchte.

Und auch bei Planung und Bau eines Hauses sollte das Badezimmer keinesfalls stiefmütterlich behandelt werden. Beliebt sind ebenerdige Duschen, die nicht nur im Alter einen barrierefreien Zugang ermöglichen, sondern bereits von jungen Leuten geschätzt werden. Es ist einfach bequemer, ohne Stufe in die Dusche zu steigen.

Ist das Bad groß genug, sollten sich Häuslebauer genau überlegen, ob sie wirklich auf eine Wanne verzichten wollen. Es gibt schöne Modelle, die Palette reicht von nostalgisch über modern bis hin zu Eckwannen mit eingebautem Whirlpooleffekt. Und mal ehrlich, wer Rückenschmerzen hat, erkältet ist oder einfach nur einen stressigen Tag hatte, weiß ein Bad zu schätzen.

Praktisch sind auch Heizungen, die schmal und hoch an der Wand liegen. Sie sind nicht nur formschön, sondern auch gut geeignet, um Handtücher darauf zu trocknen. Wer frei plant, sollte mit zwei Dingen nicht geizen: Steckdosen und Handtuchhaltern. Das sind Kleinigkeiten, die nicht viel kosten, aber viel Gestaltungsfreiraum für spätere Jahre lassen.

Julia Pennigsdorf

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