Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Planen & Bauen Die Hannoveraner ziehen gern um
Mehr Bauen & Wohnen Leben & Wohnen Planen & Bauen Die Hannoveraner ziehen gern um
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:00 21.03.2012
Blick auf die Markuskirche Hannover
Zahllose Spielpätze, viele Schulen, schöne Läden, die Eilenriede vor der Haustür - die List gehört zu den beliebtesten Stadtteilen für Familien. Quelle: Archiv
Anzeige

Ob Haus oder Wohnung - die eigenen vier Wände stehen bei vielen Menschen ganz oben auf der Wunschliste für das Leben. Doch nicht für jeden ist es möglich, Eigentum zu erwerben. Und so mancher möchte es vielleicht auch gar nicht. Schließlich garantiert ein Mietobjekt hohe Flexibilität - ein Gut, das beispielsweise von Arbeitnehmern mehr denn je erwartet wird. Auch den Lebensverhältnissen passen sich Mietwohnungen individuell an. Der Studentenwohnung oder dem Zimmer in der Wohngemeinschaft folgt die erste größere Wohnung mit dem Partner, danach vielleicht ein weiterer Umzug, weil sich Kinder ankündigen und mehr Zimmer benötigt werden, und im Alter dann soll es gerne wieder ein bisschen kleiner und damit pflegeleichter und vor allem barrierefrei sein.

Nach der jüngsten Repräsentativerhebung "Wohnen in Hannover" der Landeshauptstadt leben nur 16 Prozent der Hannoveraner in der eigenen Wohnung, 18 Prozent im eigenen Haus. Fast zwei Drittel, genau 64 Prozent, wohnen in einer Mietwohnung. Verschwindend gering ist dagegen die Anzahl derjenigen, die in einem gemieteten Haus leben. Der Studie nach stehen die Hannoveraner dem Thema Umzug bei aller Arbeit, die er mit sich bringt, aufgeschlossen gegenüber. Jeder dritte Hannoveraner spielt mit dem Gedanken umzuziehen. Wer aber glaubt, dass hinter diesem Wunsch Unzufriedenheit mit dem Umfeld steckt, irrt. Häufigster Grund ist der Wunsch nach Wohneigentum (15 Prozent), gefolgt von der Hoffnung auf größeren Wohnraum (14 Prozent) oder auf komfortableren Wohnraum (8 Prozent), der Wunsch mit dem Partner zusammenzuziehen (ebenfalls 8 Prozent), die Hoffnung auf eine altersgerechte Wohnung (6 Prozent) oder eine preisgünstigere Wohnung (6 Prozent). Erst danach kommen "besseres Wohnumfeld" (5 Prozent) und "ruhigere Wohnlage" (4 Prozent) sowie "gutes soziales Umfeld" (4 Prozent).

Der Hannoveraner scheint also weitestgehend zufrieden mit seinem Heimatstadtteil zu sein. Kein Wunder: Fast 40 Prozent leben bereits seit 20 Jahren oder noch länger im eigenen Stadtteil, fühlen sich dort nicht nur zu Hause, sondern auch vertraut und verwurzelt. Fast die Hälfte aller Befragten gab an, bei einem Umzug wieder in den gleichen hannoverschen Stadtteil ziehen zu wollen.

Julia Pennigsdorf

Planen & Bauen Kompetente Beratung vom Architekten - Ein Hausbau ist Vertrauenssache
21.03.2012
Planen & Bauen Architektur nach modernsten Erkenntnissen - Umweltfreundliche Häuser
21.03.2012