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22:00 19.06.2012
Feste Garage oder offener Carport: Das ist nicht nur Geschmackssache, sondern auch eine Frage des Geldes. Quelle: Hans Engbers
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Hannover

Soll mein Auto in einem Carport oder doch besser in einer Garage stehen? Diese Frage müssen sich Bauherren bereits vor Beginn des Hausbaus stellen. Das ist einerseits eine Kostenfrage, denn eine Garage ist deutlich teurer als ein Carport. Andererseits aber auch eine Standortfrage, denn es gibt genau geregelte baurechtliche Bestimmungen für Carports und Garagen. Deshalb sollten sich zukünftige Hausbesitzer beim Bauamt ihrer Stadt oder Gemeinde darüber erkundigen, was auf ihrem Grundstück erlaubt und machbar ist. In Niedersachsen müssen Bauherren Garagen und Carports grundsätzlich genehmigen lassen.

Um eine optische Einheit mit dem Haus zu erreichen, kann eine Garage gemauert werden. Darauf sollten Bauherren achten, denn günstige Fertiggaragen aus Beton oder Stahl sowie vorgefertigte Bausätze für Carports haben meist einen anderen Stil als das Haus und stören den Gesamteindruck. Im Trend sind Carports mit Satteldach, das sieht sehr ansprechend aus - eben wie ein kleines Haus für das Auto.

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Eine Garage bietet mehr Schutz

Eine Garage schützt das Auto wesentlich besser. Sie ist geschlossen, Schnee, Regen und Sturm können dem Fahrzeug nichts anhaben. Auch Marder, die gern Leitungen in Fahrzeugen durchfressen und damit hohe Schäden anrichten, bleiben draußen. Zugleich schützt die Garage vor Vandalismus und Diebstahl - natürlich nur dann, wenn sie abgeschlossen ist. Hausbesitzer, die einen Zugang von der Garage zum Haus planen, sollten auch dort eine sichere und fest verschlossene Tür einbauen lassen. Denn im Schutz der Garage können Einbrecher ungesehen und in Ruhe arbeiten und ohne sichere Tür leicht ins Haus gelangen. Bei allem Schutz gilt dennoch: Auch wenn das Auto in der Garage steht, sollten darin keine Wertgegenstände liegen gelassen werden und die Fahrzeugtüren sollten immer abgeschlossen sein. Zudem kann die Garage als Stauraum für Reifen und Werkzeug genutzt werden. Ein weiterer Vorteil: Versicherungen gewähren Garagenbesitzern bei der Kraftfahrzeug-Police häufig einen Bonus.

Ein Carport ist günstiger

Einen kompletten Wetterschutz bietet der Carport zwar nicht - aber man bleibt zumindest trocken, wenn man aus dem Fahrzeug aussteigt. Natürlich schützt er auch vor Schnee, das mühselige Freischaufeln im Winter entfällt. Bei Minustemperaturen vereisen die Scheiben des Autos aber trotzdem, wenn es unter einem Carport geparkt ist - das Freikratzen der Scheiben bleibt einem nicht erspart.

Julia Pennigsdorf

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