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Bauen & Wohnen Haushaltshilfen für Putzmuffel
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11:47 16.09.2013
Einfach ein Gericht wählen, schon werden Temperatur und Zeit im Home Cooker über eine App gesteuert. Quelle: Monique Wüstenhagen
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Berlin

Wer träumt nicht davon? Das Putzen und Saubermachen muss nicht mehr selbst erledigt werden, sondern geschieht ganz von alleine – wie von Zauberhand. Noch ist es nicht so weit, aber erste Lösungen wurden bereits auf der vergangenen Technikmesse IFA in Berlin gezeigt. Dort waren Robotermodelle zu sehen, die beim Saubermachen helfen oder einzelne Arbeiten fast komplett übernehmen.

  • Roomba. Für Putzmuffel besonders interessant ist etwa der neue Roomba aus der 700er-Serie von iRobot, einem klassischen Staubsaugerroboter. Er hat unter anderem eine Timerfunktion: Damit lässt sich der Roomba so einstellen, dass er seine Arbeit erledigt, während der Besitzer unterwegs ist.
  • Scooba. Der Scooba vom selben Hersteller (iRobot) wischt den Boden mit Wasser. Dafür können Nutzer ihn entweder mit wiederverwendbaren Mikrofaser- oder mit Wegwerftüchern ausstatten. Wer beim Putzen wirklich gründlich sein möchte, kann alternativ den Looj 330 losschicken. Dieser kleine automatische Helfer reinigt Regenrinnen. Sein Griff ist abnehmbar und verwandelt sich so in eine Fernbedienung. Die iRobot-Produkte kosten zwischen 75 und 250 Euro.
  • Winbot 7. Der Winbot 7 dagegen macht sich an die Fenster. Der Roboter aus dem Hause Ecovacs saugt sich am Glas fest und reinigt es mithilfe von Microfaser-Pads. Etwas Einsatz des Benutzers ist allerdings nötig: Er muss eines der Pads vor dem Gebrauch mit einem Fensterreiniger befeuchten. Die Version W730 kommt auch mit rahmenlosen Fenstern zurecht, der Winbot W710 nicht.

Wenn die Bewohner in ihr sauberes Haus zurückkommen und sich etwas zu essen machen möchten, können sie zum Beispiel den Philips Home Cooker Next einschalten. „Das erspart einem nicht das Kochen, aber es erspart den Aufwand, dass man rühren muss“, sagt Jessica Görß von Philips. Und der Apparat kann noch ein bisschen mehr: Denn der Home Cooker Next hat nicht nur einen eingebauten Rührstab, sondern lässt sich auch per Wi-Fi, eine kabellose Verbindung, über eine App steuern, die eine Rezeptsammlung enthält. Entscheidet sich der Nutzer für ein Gericht, steuert die App automatisch die Temperatur und Zeit auf dem Home Cooker. Außerdem leitet sie den Koch in einzelnen Schritten an, wann er welche Zutaten hinzugeben muss.

Während im Topf so beispielsweise ein Risotto fertig kocht, kann in einem Aufsatz darüber das Gemüse garen. Ein Schneideturm, der an der Seite angedockt werden kann, rundet den Cooker ab. Der Nutzer muss – nachdem er von der App dazu aufgefordert wurde – nur das gewaschene Gemüse dort hineingeben, schon erledigt die Maschine für ihn das Zerschneiden.

Lea Sibbel