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Frist für Antragstellung verlängert

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Geld
Quelle: pixabay

Familien, die bis zum 31. März 2021 eine Immobilie kaufen – egal, ob ein neues oder altes Haus – oder für ihr Grundstück eine Baugenehmigung erhalten, können vom Baukindergeld profitieren. Entscheidend ist das Datum des notariellen Kaufvertrages oder bei noch zu errichtenden Häusern das Datum der Baugenehmigung.
Bislang galt als Stichtag der 31. Dezember 2020. „Wegen der Corona-Pandemie wurde die Regelung nun verlängert“, erklärt Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler. Trotz der Verlängerung sollten Familien das Bau- oder Kaufvorhaben nicht auf die lange Bank schieben, denn diese erfordern erfahrungsgemäß etwas Zeit. Der Kaufpreis, die Übergabe des Hauses, Bauarbeiten oder der Einzug können aber nach dem Stichtag erfolgen.

Jährliches Einkommen spielt wichtige Rolle
Für jedes im Haushalt gemeldete minderjährige Kind können Familien einen Zuschuss von 1200 Euro im Jahr über zehn Jahre, also insgesamt 12 000 Euro erhalten. Voraussetzung ist, dass das jährliche zu versteuernde Haushaltseinkommen mit einem Kind nicht mehr als 90 000 Euro beträgt. Für jedes weitere Kind dürfen 15 000 Euro hinzukommen.
Dafür wird der Durchschnitt des Einkommens des zweiten und dritten Jahres vor der Antragsstellung ermittelt. Für einen Antrag im Jahr 2020 wird also der Durchschnitt der Einkommen aus 2017 und 2018 gebildet. Wer mehr Einkommen hat oder bereits Wohneigentum in Deutschland besitzt, kann die Förderung nicht erhalten.

Antrag bei der KfW stellen
Der Antrag selbst kann erst nach dem Einzug bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bis spätestens sechs Monate nach dem Einzug gestellt werden. Maßgeblich ist die amtliche Meldebestätigung. Entsprechende Anträge sind längstens bis Ende 2023 möglich.
Familien sollten sich mit den Fristen vertraut machen. „Wer zu spät kauft, später eine Genehmigung erhält oder die Antragsfrist verpasst, geht leer aus“, so Klocke.   

dpa/tmn