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Südausrichtung ist kein Muss

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17:28 26.08.2020
Optimaler Ertrag: Eine Neigung von 30 Grad ist perfekt für Solarstrommodule auf dem Dach. Quelle: Andrea Warnecke/dpa-mag
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Auf vielen Hausdächern lassen sich Solaranlagen für die eigene Stromproduktion installieren – und zwar nicht nur auf Dächern, die nach Süden ausgerichtet sind. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg nennt einige Kriterien für die Entscheidung.

Optimalfall

Am meisten Energie erwirtschaften Photovoltaikanlagen bei einer Südausrichtung und einer Dachneigung von 30 Grad.

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Geringe Abweichungen

Auf Dächern, die nach Südosten oder Südwesten ausgerichtet sind, lassen sich noch Erträge erzielen, die nur um 5 bis 10 Prozent geringer sind als bei einer direkten Südausrichtung. Und auch wenn man die Module mit einer anderen Neigung installieren muss – von weniger als 25 oder mehr als 60 Grad –,  verringern sich die Erträge auch nur um bis zu 10 Prozent.

Trotzdem möglich

Auch Dachflächen, die nach Osten oder Westen ausgerichtet sind, lassen sich den Experten zufolge noch für die eigene Stromproduktion nutzen. Das gilt vor allem dann, wenn auf diese Dächer kein Schatten von Bäumen oder anderen Gebäuden fällt. Außerdem sei es hier gut, wenn die Neigung eher flach als steil ist.

Besser nicht

Die Photovoltaikmodule sollten nicht flacher stehen als in einem Winkel von zehn bis 15 Grad zum Boden. Anderenfalls kann Regen sie nicht mehr reinigen. Eine Alternative kann die senkrechte Installation an einer Hauswand sein. Dort sind im Vergleich zur Südausrichtung auf dem Dach Erträge von 70 Prozent möglich. 

dpa