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14:25 28.08.2018

Was ist giftig?

Quecksilberthermometer zerbrochen: Die aus einem zerbrochenen Thermometer freigesetzte Quecksilberdampfmenge ist gering, Vergiftungen durch zerbrochene Quecksilberthermometer sind daher sehr, sehr selten. Aber: Kinder sind besonders empfindlich. Um ein dauerhaftes Einatmen von Quecksilberdampf über Wochen oder Monate zu vermeiden, sollten Sie so viele Kügelchen wie möglich vom Boden entfernen: größere Kügelchen können Sie aufsammeln (Pappkarten oder feinporiger Schwamm), in einen verschließbares Gefäß füllen und bei einer Sammelstelle abgeben (gelegentlich nehmen auch Apotheken Quecksilberreste an). Kleinere Kügelchen können mit dem Staubsauger eingesaugt werden; der Beutel sollte anschließend ausgetauscht werden. Während und bis 15-30 Minuten nach dem Saugen sollte der Raum gut gelüftet werden. Nur wenn eine größere Zahl an Kügelchen in Ritzen oder anderen schwer zugänglichen Bereichen der Wohnung verschwunden ist, ist es ratsam ein Absorptionsmittel anzuwenden. Das Mittel reagiert mit Quecksilber und verhindert so die weitere Abgabe von Quecksilberdampf.

Quelle: imago stock&people

Blumenwasser getrunken: Außer eines schlechten Geschmacks und möglichen leichteren Magen-Darm-Beschwerden, sind in diesem Fall keine weiteren Symptome zu erwarten. Aber: Wurden zusätzlich Pflanzenteile oder Düngemittel aufgenommen sollte ein Giftinformationszentrum kontaktiert werden.

Quelle: Blumenbüro

Kind verschluckt Inhalt von Knicklichtern: In diesen Fällen kommt es häufig zu einer Schleimhautreizung mit brennendem Gefühl im Mund und leichten Magen-Darm-Symptomen. Wird der Inhalt eines ganzen Knicklichts verschluckt, so reicht die Gabe von etwas Flüssigkeit in der Regel aus. Wurde eine größere Menge verschluckt oder kommt es zu mehr/anderen Symptomen, sollte ein Arzt/Giftinformationszentrum kontaktiert werden.

Quelle: privat/pixabay