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11:44 27.12.2017

Gewinner und Verlierer 2017 in Niedersachsen

Zuerst war es nur ein befristetes Engagement für den neuen Coach von Werder Bremen, doch jetzt darf der in Delmenhorst aufgewachsene Florian Kohfeldt länger bleiben. 2018 soll der ehemalige U-23-Werder-Trainer den Traditionsclub aus der Abstiegszone befördern. Dabei stand der Start des 35-Jährigen als Cheftrainer unter keinem guten Stern. Als im November noch unklar war, wie es nach der Winterpause weitergeht, sagte Werders Sportchef Frank Baumann, es habe bessere Lösungen als Kohfeldt gegeben. Dank guter Ergebnisse unter seiner Anleitung in den letzten Spielen sitzt der Trainer aber jetzt fest im Sattel.

Quelle: dpa

Als am 1. Oktober die Ehe für alle in Kraft trat, öffnete das Standesamt Hannover ausnahmsweise sonntags. Für Dorle (53) und Claudia Göttler (51) war es bereits das dritte Treueversprechen, 1998 ließen sie sich kirchlich segnen, 2001 als Lebenspartnerinnen eintragen. „Wir haben vor 20 Jahren den Weg gemeinsam begonnen, mit der Ehe wird es einfach rund“, sagte Dorle Göttler. Auf dem Standesamt trafen sie Reinhard Lüschow (57) und Heinz-Friedrich Harre (64) - das Männerpaar hatte Jahrzehnte für die Öffnung der Ehe gekämpft. Ihr Happy-End währte nicht lange: Ende Oktober starb Harre an den Folgen einer chronischen Lungenkrankheit.

Quelle: dpa

Der junge Spitzenforscher Claus Ropers erhält 2018 den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Der Göttinger Physiker ist einer von elf Wissenschaftlern, die mit dem Preis geehrt werden. Das Geld können sie bis zu sieben Jahre lang für ihre Forschungsarbeit verwenden. Bereits im November wurde der 1977 in Stade geborene Forscher mit dem Klung-Wilhelmy-Wissenschafts-Preis ausgezeichnet. Er wurde Ropers unter anderem für seine laut Jury bahnbrechenden Arbeiten auf dem Gebiet der ultraschnellen Elektronenmikroskopie verliehen.

Quelle: dpa