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Mehr Bilder Einflussreiche und prominente Grüne aus 40 Jahren hannoverscher Ratspolitik
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17:00 17.11.2019

Einflussreiche und prominente Grüne aus 40 Jahren hannoverscher Ratspolitik

Enno Hagenah, Jahrgang 1957, kam nach dem Abitur in Stade zum Architekturstudium nach Hannover. Hagenah war von 1986 bis 1991 Mitglied im Stadtbezirksrat Herrenhausen, dann bis 1998 Abgeordneter des Rates und von 1998 bis 2013 Landtagsabgeordneter.

Quelle: Herbert Rogge

Sabine Tegmeyer-Dette, Jahrgang 1961, kam aus Stade zum Studium der Politik und Politischen Wissenschaften 1981 nach Hannover. Seit Mitte der Achtzigerjahre ist sie Grünen-Mitglied. Über berufliche Stationen bei Kommunalverband und Region Hannover sowie bei der Üstra sowie das politische Amt der Fraktionsvorsitzenden im Stadtbezirksrat Hannover-Ricklingen wurde sie schließlich 2013 Nachfolgerin von Hans Mönninghoff als Umwelt- und Wirtschaftsdezernentin. Zweimal schon war sie kommissarische Hausherrin im Neuen Rathaus: als Stephan Weil zum Ministerpräsidenten gewählt wurde und zurzeit, um unaufgeregt und pragmatisch die Lücke zwischen Stefan Schostoks Rückzug und der Amtsübernahme ihres Parteifreunds Belit Onay zu schließen. Das Bild vom Rathausbalkon ist aus dem Jahr 2004 – damals war die aktuelle hausherrin noch zu Gast dort.

Quelle: Ralf Orlowski

Hans Mönninghoff, 1950 in Hamm-Südddinker geboren, war seit 1977 als Student der Landespflege in Hannover in Initiativen gegen Atomkraftwerke aktiv. Von 1986 bis 1989 saße er für die Grünen im Landtag, dann wurde er Hannovers Umweltdezernent – aus dieser Zeit stammt unser Foto (1995), das Mönninghoff (li.) mit dem damals aufstrebenden und noch bärtigen SPD-Unterbezirkschef Stephan Weil zeigt. Ab 1997 war er zudem Erster Stadtrat, also Stellvertreter des hauptamtlichen Oberbürgermeisters (damals Schmalstieg). 2005 wurden Umwelt- und Wirtschaftsdezernat zusammengelegt – und ein Grüner mithin erster Sachwalter des hannoverschen Unternehmertums. 2013 –Weil war schon weg, Schostok noch nicht da – ging Mönninghoff un Ruhestand, Sabine Tegtmeyer-Dette übernahm. Zukunftsprojekte verfolgt Mönninghoff bis heute. Wenn irgendwo halbwegs realistisch über die Zukunft des Ihme-Zentrums diskutiert wird, ist er fast immer in Hörweite. Nicht viel anders ist es, wenn es um Tiny Homes geht.

Quelle: Vera König