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Rezessionsangst? Sorgen Sie sich nicht, investieren Sie!

Rezessionsangst? Sorgen Sie sich nicht, investieren Sie!

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13:47 09.01.2020
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Die Liebe der Deutschen zu festverzinsten Sparprodukten ist fest verwurzelt. Sie stammt aus einer Zeit, als es auf Sparanlagen hohe einstellige Zinsen gab. Diese Zeiten sind jedoch lange vorbei, nicht aber die Liebe zu diesen Konten. So werden allein 540 Milliarden Euro als Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist geparkt. Die Verzinsung beträgt im Schnitt 0,12 Prozent.[1] Nach Abzug der Inflation, die 2019 bei etwa 1,6 Prozent lag, wird das Geld jeden Tag weniger wert.

Angst vor sinkenden Kursen bei Aktien

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Eine wirkliche Mehrung von Vermögen ist heute nur mithilfe der Kapitalmärkte möglich. Was viele Anleger jedoch von einer entsprechenden Investition abhält, ist die Sorge vor sinkenden Aktienkursen. „Immer häufiger werden wir von Kunden und Interessenten gefragt, ob sich der Einstieg jetzt, nach all den guten Börsenjahren, überhaupt noch lohne. Viele fürchten das Ende des seit etwa zehn Jahren anhaltenden Bullenmarktes“, erklärt Prof. Stefan May, Leiter Anlagemanagement der Quirin Privatbank.

Sorgen um Rezession nehmen zu

Tatsächlich werden derzeit die Gerüchte um eine mögliche Rezession lauter, die deutsche Wirtschaft befindet sich aktuell in einer Schwächephase. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist das reale Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2019 gegenüber dem ersten um 0,1 Prozent gesunken. Das erinnert viele Anleger an das Ende des Jahres 2018, als die Furcht vor einer Rezession die Börsen spürbar einbrechen ließ. Tatsächlich aber legte die Wirtschaft Anfang 2019 wieder um 0,4 Prozent zu. Auch jetzt gehen führende Wirtschaftsforscher davon aus, dass Deutschland eine harte Rezession erspart bleibt.

Es ist immer der richtige Einstiegszeitpunkt

Als Anleger am Kapitalmarkt ist es richtig, sich aktueller konjunktureller und politischer Risiken bewusst zu sein. Falsch wäre es jedoch, angesichts einer möglichen Rezession oder der langanhaltenden Hochphase der Börsen, gar nicht erst in die Märkte einzusteigen. „Anlagen am Kapitalmarkt sind immer langfristiger Natur – und der Versuch, die richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkte abzupassen, kostet letztlich nur Rendite, das zeigen entsprechende Untersuchungen immer wieder. Der richtige Einstiegszeitpunkt ist immer jetzt.“

Anlagestrategie durchhalten

Wer bereits investiert ist, sollte nicht frühzeitig aus den Märkten aussteigen – weder bei steigenden Kursen, um Gewinne mitzunehmen, noch bei sinkenden Kursen, um Verluste zu vermeiden. Selbst wenn der Ausstieg gut gelingt, können schon kleine Verspätungen beim Wiedereinstieg dazu führen, dass die Anlageergebnisse schlechter ausfallen als beim Durchhalten über Schwächephasen hinweg. „Wer beispielsweise über 30 Jahre hinweg beim Ein- und Aussteigen in die Märkte auch nur die fünf besten Tage verpasst, hat am Ende 27,9 Prozent weniger Vermögen aufgebaut“, so May. „Das Rezept für nachhaltigen Anlageerfolg besteht eben nicht im vermeintlich richtigen Timing, sondern vielmehr darin, einen einmal eingeschlagenen Kurs konsequent durchzuhalten“.

Entsprechend ist das Vermögensverwaltungskonzept der Quirin Privatbank, „Markt – Meinung – Wissen“, aufgestellt. Die Aktien- und Anleiheportfolios sind so konzipiert, dass sie die Kundengelder auf verschiedene Anlageregionen und -länder verteilen – unabhängig von aktuellen Entwicklungen. Das gilt für mögliche Handelskonflikte ebenso wie für den Brexit. Wie auch immer der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union vonstattengeht: Mit einem wissenschaftlichen Anlagekonzept wie dem der Quirin Privatbank spielt das keine Rolle. Denn es verzichtet ganz bewusst auf Schwerpunktsetzungen, die auf Prognosen fußen. Stattdessen fokussiert die Bank auf eine internationale Diversifizierung, die Risiken aus solchen Ereignissen weitestgehend minimiert.

Die Anlageziele im Blick behalten

Gerade in turbulenten Börsenphasen ist es für den langfristigen Anlageerfolg wichtig, unbeirrt investiert zu bleiben. Je länger, desto besser. Denn: Die Verlustwahrscheinlichkeit minimiert sich im Zeitverlauf. Bei einer 35-Jahres-Betrachtung des MSCI-World lag ab dem dreizehnten Jahr selbst die schlechteste Durchschnittsrendite im positiven Bereich, allen zwischenzeitlichen, zum Teil crashartigen Abwärtsbewegungen an den Aktienmärkten zum Trotz. „Anleger sollten sich also weder von Rezessionsgerüchten noch von sinkenden Börsenkursen verunsichern lassen“, so May. „Entscheidend ist einzig und allein die richtige Anlagestrategie.“

„Sie sind unsicher, ob Ihr Vermögen optimal angelegt ist? Erfahren Sie es und stellen Sie Ihre Anlagen im Rahmen des Vermögens-Checks noch heute auf den Prüfstand. In vielen Depots schlummern erhebliche Optimierungspotenziale – nutzen Sie diese und lassen Sie Ihr Geld noch besser für sich arbeiten“, lädt May ein.

1) Bundesbank: Methodische Anmerkungen zur Zinsstatistik - Zinssätze für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist