Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Steuer Erfrischungsgeld für Wahlhelfer ist steuerfrei
Mehr Finanzen Steuer

Erfrischungsgeld für Wahlhelfer ist steuerfrei

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:29 14.08.2019
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Wahlhelfer erhalten für ihre Mithilfe ein Erfrischungsgeld in Höhe von 25-30 Euro. Quelle: Peter Endig
Neustadt a.d. Weinstraße

Bald stehen im Osten Deutschlands Wahlen an. Ehrenamtliche Helfer sorgen für einen reibungslosen Ablauf: Sie prüfen am Wahltag die Wahlscheine, geben die Stimmzettel aus und zählen am Abend die Stimmen.

Dafür bekommen sie ein Erfrischungsgeld. Dieses muss nicht versteuert werden, wie die Vereinigte Lohnsteuerhilfe informiert.

Wahlberechtigte können für das Ehrenamt verpflichtet werden, wenn es nicht genügend Freiwillige gibt. Ablehnen können sie nur aus dringenden beruflichen Gründen oder wegen Krankheit.

Wer hilft, bekommt als Anerkennung und zur Verpflegung im Laufe des Tages das Erfrischungsgeld ausgezahlt. Die Höhe ist dabei je nach Ort unterschiedlich. Bei bundesweiten Wahlen steht Wahlhelfern laut

Bundeswahlordnung 25 Euro zu, Wahlvorsteher bekommen 35 Euro. Bei Landes- und Kommunalwahlen legen die Länder den Betrag fest. In

Brandenburg und

Sachsen, wo am 1. September gewählt wird, sieht das Landesrecht je nach Aufgabe 25 bis 35 Euro vor, in

Thüringen bekommen Helfer der Landtagswahl am 27. Oktober 16 Euro. Manche Gemeinden zahlen allerdings freiwillig mehr.

dpa

Maklerhonorare, Müllabfuhr, Fahrten zur Wohnung: Wer vermietet, hat Ausgaben. Doch welche Posten können von der Steuer abgesetzt werden?

Deutsche Presse-Agentur dpa 07.08.2019

Was tun, wenn im Einkommensteuerbescheid der Eltern nicht erhaltenes Kindergeld angerechnet wurde? Wann besteht überhaupt noch Anspruch auf Kindergeld?

Deutsche Presse-Agentur dpa 07.08.2019

Wenn der Steuerbescheid eine unerfreuliche Überraschung ist, können Steuerpflichtige Einspruch einlegen. Lange zögern sollten sie aber nicht - und Nachteile darf der Protest ihnen auch nicht bringen.

Deutsche Presse-Agentur dpa 05.08.2019