Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aktuelles Bei Stimmlippenknötchen erstmal die Stimme schonen
Mehr Gesundheit Aktuelles Bei Stimmlippenknötchen erstmal die Stimme schonen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:20 01.11.2018
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
Heiserkeit kann viele Ursachen haben. Ein Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde kann feststellen, ob zum Beispiel Stimmlippenknötchen dahinterstecken. Foto: Monique Wüstenhagen
Heiserkeit kann viele Ursachen haben. Ein Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde kann feststellen, ob zum Beispiel Stimmlippenknötchen dahinterstecken. Foto: Monique Wüstenhagen
Anzeige
Köln

Heiserkeit und ein veränderter Stimmklang - das sind möglicherweise Anzeichen für Stimmlippenknötchen. Sie können entstehen, wenn die Stimme ständig überlastet wird.

Es handelt sich um kleine gutartige Knoten an den Stimmlippen, erklärt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) auf seinem Portal

gesundheitsinformation.de. Die Stimme kann dadurch rau oder tonlos klingen. Typisch sei auch, dass man Töne nicht mehr so lange halten kann wie normal. Singen ist meist ebenfalls nicht möglich. Ob tatsächlich Stimmlippenknötchen hinter den Beschwerden stecken, kann ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt feststellen.

Damit sich die Knötchen wieder zurückbilden, ist vor allem Schonung wichtig. Menschen, die viel telefonieren, rät das IQWIG, eine Zeit lang auf Textnachrichten umzusteigen. Manchmal sind auch Kinder betroffen, die viel schreien. Die Eltern sollten dann gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendarzt überlegen, was sie dagegen tun können.

Erwachsene und ältere Kinder können auch eine Stimmtherapie in Erwägung ziehen. Dabei lernt man zum Beispiel, Sprechen und Atmen besser aufeinander abzustimmen. Eine solche Therapie macht die Stimme belastbarer. Bei Menschen, die beruflich viel sprechen wie Lehrer, oder bei Sängern kann sie Stimmproblemen vorbeugen. Bilden sich Stimmlippenknötchen nicht zurück, können sie auch im Rahmen einer Operation entfernt werden.

dpa

Deutsche Presse-Agentur dpa 01.11.2018
Deutsche Presse-Agentur dpa 31.10.2018
Deutsche Presse-Agentur dpa 31.10.2018