Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aktuelles Fleisch und Alkohol können Gichterkrankung begünstigen
Mehr Gesundheit Aktuelles Fleisch und Alkohol können Gichterkrankung begünstigen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:08 23.03.2015
Von Deutsche Presse-Agentur dpa
In Fleisch sind Nukleinsäuren enthalten, die eine Gichterkrankung begünstigen. Betroffene sollten nur wenig davon verzehren. Foto: Andrea Warnecke
Berlin

Harnsäure ist ein Abbauprodukt der sogenannten Purine, einem Bestandteil wichtiger Grundstoffe des Körpers, der Nukleinsäuren. Diese sind in höheren Mengen in Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte enthalten. Darauf weist das Institut für Wirtschaftlichkeit und Qualität im Gesundheitswesen (IQWiG) hin.

Zwar werden Purine überwiegend im Körper gebildet. Werden aber tierische Lebensmittel in größeren Mengen gegessen, vergrößere sich leicht das Risiko, an Gicht zu erkranken, heißt es.

Weitere nachgewiesene Risikofaktoren seien Medikamente, die den Harnspiegel erhöhen - etwa entwässernde Mittel oder Acetylsalicylsäure (ASS) - sowie manche alkoholischen oder zuckerhaltigen Getränke. "In Studien hat sich gezeigt, dass Bier und hochprozentiger Alkohol Gicht begünstigen können", erläutert das IQWiG. Wein, in Maßen konsumiert, habe anscheinend keinen Einfluss.

Nach Schätzungen erkranke etwa ein Drittel aller Menschen mit einem erhöhten Harnsäurespiegel an Gicht.

dpa

Die große Masernwelle in Berlin bereitet Virologen zunehmend Sorgen. "Es ist beängstigend, wie lange der Ausbruch auf diesem hohen Niveau anhält", sagte Hartmut Hengel, wissenschaftlicher Beirat der Arbeitsgemeinschaft Masern am Berliner Robert Koch-Institut.

Deutsche Presse-Agentur dpa 23.03.2015

Wer die Sonnenfinsternis ohne geeigneten Schutz beobachtet hat, bemerkt Schäden am Auge nicht durch Schmerzen. Denn die Netzhaut sendet keinen Schmerzimpuls. Schäden zeigen sich stattdessen etwa durch eine Verdunklung im Zentrum des Blickfeldes, weil die Stelle des schärfsten Sehens geschädigt wurde, sagt Georg Eckert vom Berufsverband der Augenärzte (BVA).

Deutsche Presse-Agentur dpa 20.03.2015

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft hat 2014 mit 392 Ertrunkenen die zweitniedrigste Zahl an Badetoten seit Bestehen der Statistiken registriert. Obwohl es im vergangenen Sommer einen Anstieg tödlicher Schwimmunfälle an Nord- und Ostsee gab, sank die Gesamtzahl der Verunglückten im vergangenen Jahr um 54, teilte die DLRG am Donnerstag (19. März) in Hannover mit.

Deutsche Presse-Agentur dpa 19.03.2015