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Langenhagen „Schönster Basaltkegel Europas“
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16:54 21.07.2016
Die Felsformationen im Naturpark Steinwald haben die Besucher vom SoVD besonders beeindruckt.
Kaltenweide

Die Anreise verlief über Kassel Lichtenfels. Hier besichtigten die SoVD-Mitglieder die einzigartige Basilika Vierzehnheiligen, ein architektonisches Meisterwerk von europäischem Rang. In Kulmbach, der Stadt am Zusammenfluss des Roten und Weißen Mains, bekannt für Biere von Weltruf und eine der imposantesten Burganlagen Deutschlands, legten die Reisenden einen weiteren Stopp ein. Sie nahmen an einer Führung im traditionsreichen Kulmbacher Mönchshof teil, in dem seit mehr als 600 Jahren fränkische Brautradition bewahrt wird. Im Brauereimuseum erhielten sie fundiertes Wissen über das Thema „Bier“.

Stützpunkt für die weiteren Ausflüge war das Steinwaldhaus Erbendorf am Naturpark Steinwald. Die Stadt wurde erstmals urkundlich im Jahre 1109 erwähnt und war bereits im Mittelalter ein Markt mit Stadtrechten. Es gab viel Sehenswertes in der Stadt, die Häuserensembles am Marktplatz, die katholische Stadtpfarrkirche oder die wehrhafte Martin-Luther-Kirche, die Mariensäule und die prachtvollen Felsenformationen im Naturpark Steinwald.

Es folgte eine Fahrt durch das Fichtelgebirge nach Marktredwitz, Wunsiedel-Luisenburg, Fichtelsee, Ochsenkopf, Bischofsgrün und Warmensteinach. Die erste urkundliche Erwähnung von Marktredwitz stammt aus dem Jahr 1140. Marktredwitz ist eine Brücke zwischen West und Ost. Wunsiedel mit dem Luisenburg-Felsenlabyrinth ist ein Felsenmeer aus Granitblöcken. Es ist Europas größtes Felsenlabyrinth. Der Fichtelsee ist ein etwa 10,5 Hektar großer künstlich angelegter Stauweiher zwischen Ochsenkopf und Schneeberg. Der Ochsenkopf ist der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges mit einer Höhe von 1024 Metern. Zum Ochsenkopf führt aus Süden und Norden jeweils ein Sessellift. Bischofsgrün ist ein Heilklimatischer Kurort (650 bis 1050 Meter hoch gelegen) am Ochsenkopf. Der Ort hatte schon 1204 eine Pfarrkirche. Warmensteinach ist ein Luftkurort im oberen Steinachtal im Herzen des Fichtelgebirges.

Ein fröhliches Erlebnis folgte am nächsten Tag mit der Nostalgiebahn auf Rädern über Land nach Friedenfels-Wiesau weiter bis Großbüchelberg. Eine Ganztagsfahrt mit Reiseleitung führte die SoVD-Mitglieder tags darauf nach Bayreuth. Weltberühmt ist das Bayreuther Festspielhaus mit den Aufführungen von Richard-Wagner. Es wurde in den Jahren 1872 bis 1875 errichtet. Weiter erfreute der Besuch des Schlosses und des Eremitage Park. Es ging weiter über Gößweinstein nach Pottenstein. Gößweinstein ist einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte im Erzbistum Bamberg. Seit fast 100 Jahren kommen Besucher aus der ganzen Welt, um die  Teufelshöhle bei Pottenstein zu erkunden. Die Tropfsteingebilde sind majestätisch groß und feingliedrig, selbst ein komplettes Höhlenbärenskelett erwartet sie. Im GEO-Zentrum in Windisch Eschenbach an der KTB ist die Kontinentale Tiefbohrung Oberpfalz (KTB) mit 9101 Meter eine der tiefsten Bohrungen weltweit. Ein Höhepunkt des Besuchs war die Besteigung der höchsten Landbohranlage bis auf die Arbeitsbühne in knapp 20 Meter Höhe.

Weiden in der Oberpfalz ist eine weltoffene Stadt, die eine reizvolle Altstadt hat. Der Basaltkegel vom „Hohen Parkstein“ bei Weiden stellt mit seinen mustergültig ausgebildeten Säulenformationen und der  gut aufgeschlossenen Schlot-Breccie ein bewundernswertes, von Alexander von Humboldt als „schönster Basaltkegel Europas“ bezeichnetes Geotop dar. Auf der Heimfahrt bei einem Stadtrundgang in der Porzellanstadt Selb sah man noch die größte Kaffeekanne der Welt, den Porzellanbrunnen, das Regenbogenhaus, und das Porzellangässchen.

Zu einer spannenden Führung hatte der Naturschutzbund (NABU) Langenhagen nach Kananohe eingeladen.

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