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Aktuelles Firmen dürfen Rechnung mit Verspätung schicken
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14:49 13.08.2012
Mainz

Manchmal vergessen Unternehmen, Gebühren für Dienstleistungen einzufordern. Verbraucher können sich darüber freuen, sagt der Jurist Christian Gollner. Schließlich haben sie zunächst einmal Geld gespart. Gleichzeitig müssen sie sich darauf einstellen, dass die Rechnung mit Verspätung doch noch kommt. "Gerade bei Telekommunikationsunternehmen kommt das immer wieder mal vor", erklärt der Rechtsexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. So verlangt E-Plus zurzeit zum Beispiel von einigen Kunden Geld für eine Rufnummernübertragung aus dem März 2010, berichtet das Telekommunikationsportal "Teltarif.de".

Grundsätzlich sind solche verspäteten Rechnungen in Ordnung, sagt Gollner: "Der Gesetzgeber hat dafür in der Regel eine Frist von drei Jahren vorgesehen." Dabei gilt die sogenannte Ultimoverjährung, bei der ab dem Ende des entsprechenden Jahres gerechnet wird. Stammt die Forderung aus dem März 2010, müssen die Gebühren also auch im Dezember 2013 noch bezahlt werden. Theoretisch dürfen die Unternehmen sogar danach noch eine Rechnung schicken. "Der Verbraucher muss die Verjährungsfrist kennen und sich ausdrücklich darauf berufen", erklärt der Verbraucherschützer.

Häufig geht es bei solchen Rechnungen um eher kleine Beträge. Ärgerlich werden Nachforderungen vor allem, wenn Unternehmen gleichzeitig Inkassogebühren erheben. "Die sind dann oft sehr hoch und meistens nicht nachvollziehbar", klagt Gollner. Erlaubt sei das aber nur, wenn sich der Kunde im Zahlungsverzug befindet. Für Fehler des Unternehmens ist er dagegen nicht verantwortlich: "Ich bin als Verbraucher nicht dazu verpflichtet, Rechnungen zu kontrollieren."

dpa

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