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Test der Woche Audiorekorder bieten gute Klangqualität
Mehr Verbraucher Test der Woche Audiorekorder bieten gute Klangqualität
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09:25 09.01.2012
Das Zoom H2n gefiel den Testern gut. Quelle: HAZ
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Hobbymusiker zeichnen ihre Proben mit digitalen Audiorekordern auf, Eltern das Schulkonzert ihrer Kinder. Hobbyfilmer setzen die handlichen Geräte ein, um einen guten Ton zu ihren Bildern zu bekommen. Manche Sehbehinderte nutzen sie als „akustischen Fotoapparat“. Auch Profis benutzen Audiorekorder. Kein Wunder, die Klangqualität der Aufnahmen ist erstaunlich gut, bei einigen sogar sehr gut. Das ergab ein Test der Stiftung Warentest von sieben Audiorekordern für 150 bis 200 Euro.

Die kleinen Aufnahmegeräte mit eingebauten Mikrofonen ermöglichen es auch Laien, ohne großen Aufwand und ausge­prägtes Technikverständnis gute Tonaufnahmen zu machen. Die Rekorder sind kaum größer als eine Zigarettenschachtel und meist einfach zu bedienen. Für optimale Ergebnisse sollte allerdings manuell ausgesteuert werden. Am besten gefielen den Testern die Klangeigenschaften des Zoom H2n und des Roland R-05. Auch der Tascam DR-07MKII und der Olympus LS-3 konnten in diesem Prüfpunkt überzeugen.

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Alle Audiorekorder sind mit mindestens zwei Mikrofonen bestückt und erlauben so hochwertige Stereoaufnahmen. Trotz eingebauter Mikrofone und geballter Technik im Inneren wiegen manche samt Batterie weniger als 100 Gramm: der Olympus LS-3, der Teac VR 20 und der Yamaha Pocketrak W24. Erfreulich ist die lange Laufzeit der Geräte mit einem Satz Batterien. Im Test liefen der Yamaha Pocket-rak W24 mit 35 Stunden und der Olympus LS-3 mit 29 Stunden am längsten. Lediglich der iKey HDR7 und der Teac VR 20 mit weniger als 5 Stunden Batterie­laufzeit konnten in diesem Prüfpunkt nicht überzeugen.

Auch die Kapazität der verwendbaren Speicherkarten ist groß. Nutzer können so problemlos mehrere Stunden in bester Qualität im unkomprimierten Wave-Format aufnehmen. Die winzigen MicroSD-Karten einzusetzen, kann jedoch für Menschen mit großen Fingern in eine friemelige Angelegenheit ausarten. Roland, iKey und Zoom bestücken ihre Geräte mit normalen SD- oder SDHC-Karten. Olympus und Yamaha spendieren zudem einen internen Speicher mit vier beziehungsweise zwei Gigabyte.

Oft ist es für eine schön klingende Audiodatei mit der Aufnahme noch nicht getan. Mithilfe von Schnittprogrammen lassen sich die Aufnahmen hinterher am Computer weiterbearbeiten und verbessern. Den Audiorekordern von Olympus, Yamaha und Zoom liegen Basisversionen von solchen Schnittprogrammen bei. Damit kann der Hobbytonmeister zum Beispiel Musikaufnahmen überblenden – in der gewünschten Reihenfolge – und unerwünschtes Rauschen mindern.

Schnittprogramme gibt es auch kostenlos im Internet. Das bekannteste Gratis-Tonbearbeitungsprogramm für den Audioschnitt ist derzeit Audacity. Zum Bearbeiten von Audiodateien kann auch gängige Videoschnittsoftware wie beispielsweise Windows Movie Maker verwendet werden.

Der komplette Test ist in der Ausgabe 1/2012 der Zeitschrift „Test“ nachzulesen.

02.01.2012
29.12.2011