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Test der Woche Einsparrekord mit Fremdtinte
Mehr Verbraucher Test der Woche Einsparrekord mit Fremdtinte
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09:45 24.10.2011
Kaum schlechter als das Original: Tinte von Armor für Brother-Drucker. Quelle: HAZ

Fast genauso gut wie die Originaltinte drucken Fremdtinten, aber nur zu einem Zehntel der Kosten: Mit ihrem enormen Sparpotenzial stoßen Tinten von Fremdanbietern in neue Dimensionen vor. Der Testbericht der Stiftung Warentest nennt Beispiele: Die Originaltinte des Druckeranbieters Brother sorgt für gute Ausdrucke, die Fremdtinte von Armor ebenso. Eine Textseite auszudrucken, kostet mit der Originaltinte etwa 4,5 Cent, mit der Armor-Tinte 0,5 Cent. Bei den Kosten für ein Foto im DIN-A4-Format steht es 2,35 Euro zu 0,15 Euro.

Wer einen Brother besitzt, viel druckt und Armor benutzt, kann auf Dauer eine Menge Geld sparen. Vor allem für Brother-Drucker-Scanner-Kombis stehen sowohl ausgesprochen preisgünstige als auch qualitativ gute Alternativen zur Verfügung – für die Geräte, die mit den getesteten Fremdpatronen betrieben werden können. Neben den preiswerten Armor-Patronen fallen die von Pelikan in der Druckqualität positiv auf. Die zeigen sogar minimal bessere Ergebnisse als die Originaltinten, und das für weniger Geld.

Doch nicht jede Fremdtinte birgt ein Sparpotenzial. Manche sparen im Vergleich zum Original wenig oder gar nichts und sind dabei qualitativ deutlich schlechter. Negativbeispiel im Test: die Fremdpatrone von Jet Tec für Canon. Im Vergleich zum Original ist sie bei Textausdrucken sogar teurer und hat die schlechteste Druckqualität von allen. Auch die Armor-Patrone für HP bringt fast keine Ersparnis bei schlechterer Qualität. Auch Besitzer von Canon-Druckern können mit Fremdpatronen rund die Hälfte sparen – müssen aber im Unterschied zu Nutzern von Brother-Druckern deutliche Qualitätseinbußen hinnehmen.

Die Testergebnisse bestätigen die langjährigen Erfahrungen der Warentester, dass nachgebaute Einzelfarbpatronen dem Original oft nahekommen. Wiederbefüllte Kombipatronen mit integriertem Druckkopf hingegen bringen oft schlechtere Ergebnisse und geringeres Sparpotenzial. Solche Patronentypen werden nicht nachgebaut: Es müssen leere Originalpatronen eingesammelt, gereinigt und wiederbefüllt werden. Darunter leiden meist Qualität und Spareffekt.

Angesichts der Einsparmöglichkeiten von teilweise mehr als 90 Prozent ist es erstaunlich, dass nur etwa jede dritte Patrone von Fremdanbietern kommt. Eine Ursache dafür dürfte ihr Ruf sein: In Internetforen berichten Nutzer davon, dass ihr Drucker nach dem Einsatz von Fremdtinte nicht mehr richtig oder gar nicht mehr funktioniert habe. Solche Erfahrungen kann die Stiftung Warentest aber nicht bestätigen. Die Drucker funktionieren bei den Tests mit Fremdpatronen so gut wie immer problemlos.

Der komplette Test ist im Oktoberheft der Zeitschrift „Test“ nachzulesen.

td

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