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Test der Woche So schlau ist Smart-TV
Mehr Verbraucher Test der Woche So schlau ist Smart-TV
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09:51 05.12.2011
Beste Testnote: Philips 32PFL9606K.
Beste Testnote: Philips 32PFL9606K. Quelle: HAZ
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Smart-TV steht für schlaue, pfiffige Fernsehgeräte. Ähnlich wie Smart­phones können sie im Internet surfen und von dort Zusatzsoftware – Apps genannt – herunterladen. Darunter sind Anwendungen zu Facebook, Twitter und Youtube. So können Zuschauer fernsehen und zugleich das Gesehene im sozialen Netzwerk mit anderen teilen. Oder während der Werbepause nach neuen Onlinevideos suchen. Das Ganze steuern sie mit der Fernbedienung oder bequemer mit einem Smartphone oder Tablet-Computer. Die bieten eine virtuelle Tastatur. Damit lassen sich auch längere Texte zügig tippen.

Auch Inhalte des HbbTV, des Hybrid broadcast broadband TV, können smarte Fernsehgeräte zeigen. Dahinter verbirgt sich die hybride Übertragung ausgewählter Internetinhalte auf dem Fernsehapparat. Die Sender bieten über HbbTV Nachrichten, Programminformationen und Zugriff auf ihre Mediathek. „Tatort“-Fans finden dort den verpassten Krimi. Klassik­liebhaber finden die App der Berliner Philharmoniker. Für 14,90 Euro im Monat sehen Abonnenten Konzerte des Orchesters live aus der Privatloge im Wohnzimmer. Weitere Apps führen zum Fußballverein Real Madrid, zu Onlinevideotheken oder zur Google-Such­maschine.

Die vielfältigen Zusatzfunktionen machen das TV-Gerät zum zentralen Bildschirm im Haushalt. Angeschlossen an ein lokales Netzwerk kann es dort gespeicherte Inhalte abspielen, zum Beispiel Musik, Videos, Fotos. Doch Achtung: Dafür muss das Smart-TV-Gerät zu Hause vernetzt werden. Nicht jeder hat ein Netzwerkkabel im Wohnzimmer oder funkt mit WLAN-Router. Damit die Smart-Funktionen Spaß machen, sollte der Internetanschluss mindestens sechs Megabit pro Sekunde liefern, für HD-Videos wenigstens acht Megabit in der Sekunde.

Smart-TV sollte aber nicht das einzige Kriterium beim Kauf eines neuen Fernsehgeräts sein. Viel wichtiger ist ein gutes Bild. Die Bildqualität muss vor allem für das zu Hause verwendete Signal stimmen – Satellit, Kabel oder Antenne. Technikmuffel werden nach Fernsehapparaten suchen, die schon bei Standardeinstellungen ein gutes Bild zeigen. Davon gibt es diesmal nur drei Geräte: Sony KDL-32CX520 für 440 Euro (80 Zentimeter Bilddiagonale), Sony KDL-46EX725 für 1170 Euro (117 Zentimeter) sowie Loewe Individual 32 Compose Sound 3D für 3300 Euro (80 Zentimeter).

Für Actionfilme und Sportsendungen lohnt sich auch eine wirksame Bewegtbildoptimierung. Die liefern nur wenige Geräte, zum Beispiel der Philips 42PFL7606K. Bei Fernsehern mit ausreichendem Bewegtbild ruckeln Bewegungen oder es erscheinen deutliche digitale Artefakte.

Der komplette Test ist im Dezemberheft der Zeitschrift „Test“ nachzulesen.

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