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Test der Woche Verschärftes Heimkino für unter 100 Euro
Mehr Verbraucher Test der Woche Verschärftes Heimkino für unter 100 Euro
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09:15 19.12.2011
DerBlu-ray-Spieler Philips BDP5200/12 ist unter den Testsiegern.
Der Blu-ray-Spieler Philips BDP5200/12 ist unter den Testsiegern. Quelle: HAZ
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Die DVD bereitete der Videokassette das Ende. Aber die Tage der DVD scheinen auch schon wieder gezählt zu sein: Blu-ray-Scheiben sind beim Heimkino heute angesagt. Weil Blu-ray-Discs wesentlich mehr Informationen speichern, können sie schärfere und hochaufgelöstere Bilder als DVDs liefern. Auch Blu-ray-Spieler können wesentlich mehr als DVD-Spieler. Und sie sind deutlich preisgünstiger als noch vor zwei, drei Jahren. Gute Blu-ray-Spieler gibt es schon für weniger als 100 Euro.

Mit fast allen Blu-ray-Spielern ist es in Kombination mit 3-D-fähigen Fernsehgeräten möglich, Filme mit 3-D-Effekten anzusehen. Mit vielen Blu-ray-Spielern können Nutzer auch populäre Internetseiten auf dem Fernsehbildschirm aufrufen. So können sie zum Beispiel in der ZDF-Mediathek eine Dokumentation vom Vortag ansehen oder über den Online einen Film bestellen.

Neben neun reinen Wiedergabegeräten in der Preisklasse bis rund 200 Euro hat die Stiftung Warentest drei Geräte getestet, die Filme auch aufnehmen können. Sie verfügen zusätzlich über einen Satellitenempfänger. Aufgenommen wird auf einer internen Festplatte. Brennen auf eine Blu-ray-Disc ist nicht möglich.

Auch wenn die meisten Geräte keine Aufnahmefunktion bieten, sind viele doch kleine Multimediazentralen. Mit Blu-ray-Spielern kann der Nutzer nicht nur Blu-ray-Discs, sondern nahezu auch alle anderen Silberscheiben abspielen, zum Beispiel DVDs, Musik-CDs, Hörbücher und auch CDs mit Fotos. Alle Geräte verfügen über mindestens einen USB-Anschluss. Deshalb kann der Nutzer auch Dateien auf dem Fernsehbildschirm ansehen, die auf einem USB-Stick oder einer Festplatte gespeichert sind.

Um sämtliche Möglichkeiten eines Blu-ray-Spielers ausnutzen zu können, ist ein modernes Flachbildfernsehgerät neueren Baujahrs notwendig. Wer mit einem Blu-ray-Spieler nicht nur Filme ansehen möchte, sollte sich informieren, wozu die Geräte noch in der Lage sind. So ist der Zugriff auf Internetdienste zwar ein gängiges Ausstattungsmerkmal, dennoch bietet nicht jedes Gerät diesen Service.

Über ein lokales Netzwerk oder kabellos über WLAN holen Blu-ray-Spieler das Internet über Zusatzprogramme, sogenannte Apps, auf das Fernsehgerät. Die Hersteller installieren solche Apps vor. Doch die Auswahl schwankt. Nur der Philips BDP5200/12 (128 Euro) und der Sony BDP-S580 (175 Euro) verfügen über einen Browser, über den Nutzer viele Angebote des Internets auf den heimischen Fernseher holen können. Beide Geräte schnitten zusammen mit dem aufnahmefähigen Samsung BD-D8200S/ZG (360 Euro) im Test das Feld an.

Der komplette Test ist im Dezemberheft der Zeitschrift „Test“ nachzulesen.

td

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