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Bei den Heidschnucken in der Lüneburger Heide ist Lämmerzeit

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07:28 23.03.2020
Ein wenige Tage altes Schnuckenlamm auf dem Rücken vom Muttertier. Quelle: Philipp Schulze/dpa
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Schneverdingen

In der Lüneburger Heide endet in diesen Tagen die Lämmerzeit bei den Heidschnucken. „Die Lämmerzeit ist für uns die härteste Zeit des Jahres“, sagte Schäfer Uwe Storm vom Landschaftspflegehof Tütsberg der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide. „Aber wir sind weitgehend durch, nur noch fünf Schafe sind trächtig. So Ende März ist das immer vorbei“. Ende Januar ging es auch in diesem Jahr los, dann sind die Schäfer wochenlang im Dauereinsatz, auch als Hebammen. „Manchmal ist man dann auch nachts im Stall, da sind wir bis zu 22 Stunden im Gange“, sagte Storm, der dieser Tage etwa 800 Schnucken betreut.

Insgesamt rund 2000 Mutterschafe und etwa 300 Ziegen werden im Naturschutzgebiet gehütet, dazu kommen im Frühjahr die Lämmer. Die Tiere sind wichtig für die Landschaftspflege, sie verhindern ein Überwuchern der Heide mit Büschen und Bäumen. Das Gebiet mit seinen 23 480 Hektar beherberge die größte zusammenhängende Heidefläche Mitteleuropas, heißt es beim Verein Naturschutzpark Lüneburger Heide.

Heidschnucken und Ziegen befinden in einem Stall. Quelle: dpa

Von RND/dpa

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