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Corona: Niedersachsen sieht noch keine Trendwende bei den Infektionszahlen

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14:25 24.11.2020
„Anstieg gebrochen, aber noch nicht genug“: Heiger Scholz, Leiter des Krisenstabs. Quelle: Moritz Frankenberg/dpa
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Hannover

Das Land Niedersachsen kann bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie noch keine entscheidende Trendwende erkennen. Der starke Anstieg der Infektionszahlen, den das Land im Oktober erlebt habe, sei zwar gebrochen, sagte der Leiter des Krisenstabes, Heiger Scholz, bei der wöchentlichen Pressekonferenz am Dienstag, „aber nicht genug, um die Zahlen zum Sinken zu bringen“.

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Von Montag auf Dienstag hat das Landesgesundheitsamt 762 neue Infektionen registriert, eine Woche zuvor seien es 944 Fälle gewesen, sagte Scholz. „Die Strategie muss sein, die Maßnahmen fortzuführen und an der einen oder anderen Stelle nachzuschärfen“, sagte Scholz mit Blick auf die Beratungen der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin am morgigen Mittwoch. Ins Detail ging er dabei nicht.

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Scholz appellierte, auf größere Zusammenkünfte in der Silvesternacht zu verzichten. So planen die Bundesländer, Silvesterfeuerwerk auf belebten öffentlichen Plätzen und Straßen zu untersagen. Dieses Thema wurde bereits in den letzten Tagen heiß diskutiert. Die SPD würde das Feuerwerk gerne ganz verbieten. Die Silvesternacht sei auch immer „ein Hochkampftag für die Krankenhäuser“, sagte Scholz, bei denen auch viele Menschen behandelt werden müssten, die durch Feuerwerkskörper verletzt worden seien. In Zeiten der Corona-Pandemie sollte nach Kräften versucht werden, die Notaufnahmen zu entlasten.

Von HAZ