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Corona: Niedersachsen will Schulen im März wieder öffnen

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19:45 02.02.2021
Für eine Öffnung der Schulen muss die angestrebte Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 erreicht sein.
Für eine Öffnung der Schulen muss die angestrebte Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 erreicht sein. Quelle: dpa
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Hannover

Niedersachsen möchte die Schulen für alle Klassen bei einer positiven Entwicklung der Corona-Infektionslage ab Anfang März wieder öffnen. Vier Wochen bis zum Beginn der Osterferien sollten die Schülerinnen und Schüler in geteilten Klassen unterrichtet werden, kündigte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Dienstag in Hannover an.

Für eine Öffnung der Schulen müsse die angestrebte Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 noch nicht erreicht sein, entscheidend sei ein rückläufiger Trend. Derzeit werden in Niedersachsen lediglich Abschlussklassen in geteilten Gruppen unterrichtet sowie Grundschüler, deren Eltern für ihre Kinder einen Unterricht in der Schule der Möglichkeit des Homeschooling vorzieht. (Lesen Sie mehr zur geplanten Schulöffnung)

Corona-Lockdown: Niedersachsen legt Stufenplan vor

Noch vor den nächsten Bund-Länder-Beratungen zum weiteren Kurs in der Corona-Krise hat Niedersachsen einen Entwurf für einen Stufenplan zum Ausstieg aus den Beschränkungen vorgelegt. „Das ist ein Diskussionsentwurf, es wird auch eine politische Diskussion geben“, sagte Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) am Dienstag. Der Plan beinhalte ebenso weitere Beschränkungen, falls sich die Lage verschlimmert. Bei einer möglichen weiteren Infektionswelle müsse härter als bislang durchgegriffen werden. „Wir sollten in Zukunft früher und energischer eingreifen, wenn die Infektionszahlen zunehmen.“

Lesen Sie auch: Ministerpräsident Weil rechnet nicht schnell mit mehr Impfstoff

Lockerungen wie eine Öffnung des Einzelhandels und der Gastronomie sind ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 vorgesehen. Das heißt, dass sich in der zurückliegenden Woche landesweit weniger als 50 Menschen auf 100.000 Einwohner mit dem Virus infiziert haben. Außerdem muss für erste Lockerungen der Reproduktionswert unter 0,8 liegen, das heißt, dass ein Infizierter im Durchschnitt weniger als 0,8 weitere Menschen ansteckt.

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Weil sagte, Niedersachsen wolle den Entwurf in die Bund-Länder-Beratungen einbringen und strebe nach Möglichkeit eine einheitliche Vorgehensweise an. Der Plan sei ein „qualifizierter Vorschlag“.

Von RND/lni