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Der Norden Coronavirus: Was bedeutet längerer Unterrichtsausfall für Schüler?
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Coronavirus: Was bedeutet längerer Unterrichtsausfall für Schüler?

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10:43 13.03.2020
Gibt es bald auch in Niedersachsen leere Klassenzimmer? Quelle: Alvaro Barrientos/AP/dpa
Hannover

Angesichts möglicher Unterrichtsausfälle wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat der Landesschülerrat Klarheit für Schülerinnen und Schüler gefordert. Geklärt werden müsse, was die schulfreie Zeit für die Schüler bedeutet, sagte Ole Moszczynski, Vorstand des Landesschülerrates, am Freitag. Es sei keine geeignete Ersatzmaßnahme, den Schülern täglich neue Aufgaben zu senden. «Das Zuschicken von Aufgaben kann bei Tagesausfällen zur Festigung der gelernten Inhalte beitragen, ist aber keine Lösung für einen wochenlangen Ausfall», betonte Landesschülerrat-Vize Celina Kruithof. Wiederholungsaufgaben zur Beschäftigung der Schüler «lehnen wir ganz klar ab».

Trotz der wachsenden Zahl an Corona-Infektionen in Niedersachsen hatte die Landesregierung zunächst keine endgültige Entscheidung über landesweite Schulschließungen ab Montag getroffen. Die nächsten Schritte zur Bekämpfung der Krankheit sollten am Freitag bekannt gegeben werden.

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Der Corona-Krisenstab der Landesregierung empfiehlt, ab Montag die Schulen Niedersachsens für vorgezogene Osterferien von insgesamt vier Wochen zu schließen. Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht getroffen – aus Sorge vor einem Zusammenbruch der öffentlichen Versorgung. Ein Notbetrieb in Schulen für Kinder von Eltern, die etwa in Krankenhäusern oder Pflegeheimen arbeiten, muss noch organisiert werden.

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