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Der Norden Die Erde bebt in der Nähe von Nienburg
Nachrichten Der Norden Die Erde bebt in der Nähe von Nienburg
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13:14 17.08.2018
Ein Seismograph verzeichnet Ausschläge. Quelle: Oliver Berg/Symbolbild
Nienburg/Weser

In Niedersachsen hat es am Donnerstagabend ein leichtes Erdbeben gegeben. Das Zentrum habe nahe der Gemeinde Uchte im Kreis Nienburg/Weser - unweit der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen - gelegen, sagte der Seismologe vom Dienst, Ole Roß, von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe. Er gab die Stärke des Bebens, das sich um 17.36 Uhr ereignet habe, mit 3,0 an.

Das Beben hat keine Schäden hinterlassen. Das sagte ein Sprecher der Polizei Niedersachsen am frühen Freitagmorgen. Das Beben war demnach nur vor allem für Messgeräte zu spüren.

Die Grafik zeigt die Aufzeichnung der Bodenbewegung an den Erdbebenmessstationen Loccum und Rethem. Quelle: dpa

„Es hat sich angefühlt, als hätte jemand gegen den Liegestuhl getreten“, sagt Kristina Weinert. Zum Zeitpunkt des Erdbebens hielt sich die Studentin im Freibad Uchte auf.

Das Zentrum der Erschütterung lag nach Angaben des Seismologen nahe der Gemeinde Uchte im Kreis Nienburg/Weser - unweit der Landesgrenze zu Nordrhein-Westfalen. Die Polizei verortete das Zentrum in Stolzenau, einer Nachbargemeinde von Uchte. Ein solches Beben könne zu geringen Gebäudeschäden führen, und es sei als Knall oder Donnergrollen wahrnehmbar, sagte Roß.

Zusammenhang mit Erdgasförderung?

Seismologe Roß sagte, als Erdbebenursache sei ein Zusammenhang mit Erdgasförderung denkbar. Dies sei zumindest bei früheren Beben in Niedersachsen wahrscheinlich gewesen. In der Region Nienburg sei das aber eher überraschend.

Nach einer online verfügbaren Übersicht des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie in Hannover gab es am 22. April 2016 im Landkreis Verden sowie am 19. Dezember 2014 im Landkreis Cloppenburg jeweils Beben der Stärke 3,1.

Zu dem Beben vom April 2016 hatte die Behörde später mitgeteilt, dass es „sehr wahrscheinlich auf die Erdgasförderung im Erdgasfeld Völkersen zurückzuführen“ sei. „Es ist davon auszugehen, dass der Druckabfall, der durch die Förderung von Erdgas entstanden ist, zu Spannungen im tiefen Untergrund führte, die impulsartig abgebaut wurden.“

Von dpa/Michael Kieffer/RND

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