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Der Norden Weltkriegs-Bombe in Lüneburg entschärft
Nachrichten Der Norden Weltkriegs-Bombe in Lüneburg entschärft
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17:50 16.08.2018
Symbolbild. Quelle: Uwe Dillenberg
Lüneburg

Die am Donnerstag bei Bauarbeiten in einem Lüneburger Wohngebiet gefundene Fliegerbombe ist am Nachmittag des selben Tages entschärft worden. Das bestätigte ein Polizeisprecher. „Um 16.25 Uhr gab's Entwarnung“, hieß es auf der Homepage der Stadt. Der amerikanische Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war bei Bauarbeiten auf einem Privatgrundstück gefunden worden. Die Bombe wog rund 75 Kilo.

Auch Bahnverkehr betroffen

Im Stadtteil Wilschenbruch mussten die Menschen in einem Umkreis von 500 Metern ihre Wohnungen verlassen, Notunterkünfte wurden eingerichtet. Insgesamt waren rund 560 Menschen betroffen. Auch den Bahnverkehr zwischen Lüneburg und Uelzen sowie nach Dannenberg traf es - nach Angaben des Sprechers wurden die Strecken während der Entschärfung gesperrt. „Verspätungen auf den Strecken werden sich wahrscheinlich noch bis in die Abendstunden hinziehen“, sagt eine Sprecherin der Bahn. Ein weiterer Grund für die Verspätungen sei eine Oberleitungsstörung in Bad Bevensen.

In Lüneburg waren in den vergangenen Jahren immer wieder Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden, vor allem am Bahnhof und entlang der Gleise. Seit 2014 gab es deshalb nach Angaben der Stadt insgesamt 15 Evakuierungen.

 

Von RND/dpa/saf

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