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Der Norden Tanker vor Otterndorf freigeschleppt
Nachrichten Der Norden Tanker vor Otterndorf freigeschleppt
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16:23 21.01.2019
Ein mit 9000 Tonnen Gefahrgut beladener Tanker (rechts) ist in der Elbe vor Cuxhaven auf Grund gelaufen. Quelle: dpa
Cuxhaven

Der mit 9000 Tonnen Gefahrgut beladene Tanker „Oriental Nadeshiko“ ist am Montagmittag in der Elbe vor Otterndorf befreit worden. Vier Schlepper schleppten das Schiff bei Hochwasser frei, das in der Nacht zum Montag in der Elbe zehn Kilometer vor Cuxhaven auf Grund gelaufen war. Das Schiff lag nach Auskunft des Havariekommandos in Cuxhaven auf dem Medemgrund fest und konnte schon beim ersten Schleppversuch befreit werden. Schäden seien an dem 124 Meter langen und 20 Meter breiten Schiff nicht festgestellt worden, sagte ein Sprecher des Havariekommandos. Auch wurde bei der Havarie niemand verletzt. Wie es zu der Grundberührung kam, ist noch unklar. Das Schiff wurde am Nachmittag von drei Schleppern erst einmal nach Cuxhaven bugsiert. Möglicherweise hat ein mechanischer Fehler dazu geführt, dass der Tanker aus der Fahrrinne der Elbe abkam, berichtet das Schiffsportal „FleetMon“.

Vier Schlepper im Einsatz

Das unter der Flagge Panamas fahrende Schiff war auf dem Weg von Stade nach Tarragona in Spanien, als es gegen 1 Uhr plötzlich in der Elbmündung stecken blieb. Die Bergungsmannschaft des Havariekommandos entschied in der Nacht mit einem Schleppversuch bis zum Mittagshochwasser zu warten. Am Morgen erreichte das Mehrzweckschiff „Neuwerk“ und zwei Schlepper einer privaten Reederei den Havaristen. Kurze Zeit später kamen noch zwei weitere Schlepper dazu.

An Bord des Gefahrgutschiffes, das unter anderem 7500 Tonnen Ethylenchlorid geladen hat, waren 22 Besatzungsmitglieder und ein Lotse. Das Ethylenchlorid wird als sogenanntes Antiklopfmittel für Brennstoffe verwendet. Außerdem hatte der Tanker noch 1250 Tonnen Propylenglykol an Bord, eine Chemikalie, die als Konservierungsmittel verwendet wird. Ein Ölüberwachungsflugzeug hatte bei dem Havaristen nach Angaben des Havariekommandos keinen Austritt von Schadstoffen festgestellt.

Von Michael B. Berger, dpa

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