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Hameln: Kirchengemeinde setzt sich mit Faltschiffchen für Seenotrettung ein

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21:44 14.08.2019
Mit Papierschiffchen will die Kirchengemeinde für eine aktive Seenotrettung plädieren. Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert/zb/dpa/Symbolbild
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Hameln

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Aerzen bei Hameln will mit einer Faltschiffchen-Aktion die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) zur aktiven Seenotrettung im Mittelmeer ermutigen. Bis Anfang September könne jeder, der ein kirchliches Rettungsschiff im Mittelmeer befürworte, ein kleines Papierschiffchen mit seinem Namen darauf im Pfarramt abgeben, teilte die Kirchengemeinde mit. Die Schiffchen sollen dann ins EKD-Kirchenamt nach Hannover gebracht werden mit der Hoffnung, dass die EKD sich an der Seenotrettung beteilige.

Seenotrettungsschiff bereits in Erwägung gezogen

Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, habe in der Vergangenheit ausdrücklich den Vorschlag unterstützt, ein Seenotrettungsschiff unter Beteiligung der EKD ins Mittelmeer zu schicken, sagte Gemeindepfarrer Christof Vetter. Ein solches Schiff könnte von einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis getragen werden mit den Kirchen „als gewichtige Player“. Laut Vetter wollen die Kirchenkonferenz und der Rat der EKD im September nach Konzepten suchen.

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Von dpa/lni

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