Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Hunderte Millionen Euro Schaden durch Starkregen – diese Regionen sind besonders betroffen
Nachrichten Der Norden

Hunderte Millionen Euro Schaden durch Starkregen – diese Region sind besonders betroffen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:08 25.11.2019
Eine von Regenwasser und Schlamm überschwemmte Straße in Sottrum (Kreis Hildesheim) im Juni 2017. Quelle: Beckhold/dpa/RND/Montage
Hannover

Starkregen hat in den vergangenen Jahren in Niedersachsen und Bremen Sachschäden von mehr als 540 Millionen Euro verursacht. Das geht aus einer am Montag veröffentlichten Untersuchung hervor, die der Deutsche Wetterdienst zusammen mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erstellt hat. Demnach wurden zwischen 2002 und 2017 in beiden Bundesländern zusammen 1142 kurze und heftige Starkregenfälle mit knapp 128.000 Schäden an Wohngebäuden registriert.

In Relation am stärksten betroffen waren der Studie zufolge dabei die Bewohner von Goslar. Dort wurden im Durchschnitt 146 von 1000 Wohngebäuden beschädigt. Auch im Kreis Gifhorn (knapp 110), der Stadt Wilhelmshaven (109), den Landkreisen Helmstedt (107), Osnabrück (103) und Hildesheim (102 je 1000 Gebäude) gab es vergleichsweise viele Schäden durch vollgelaufene Keller, unterspülte Fundamente oder durchnässte Wände. Die in Relation wenigsten Schäden in Niedersachsen gab es in den Kreisen Wesermarsch (11), Ammerland (18) und Leer (20 je 1000 Gebäude).

Bundesweit entstanden zwischen 2002 und 2017 wegen Starkregens an Wohngebäuden 1,3 Millionen Schäden mit einem Gesamtvolumen von 6,7 Milliarden Euro. Im Durchschnitt waren das rund 5300 Euro pro Schadensfall. Grundsätzlich muss sich Deutschland der Untersuchung zufolge künftig auf mehr extreme Wettersituationen wie Starkregen einstellen. Dabei könne jeder Ort betroffen sein.

Video: Autofahren bei Starkregen – das sollten Sie beachten

Lesen Sie auch

Von RND/lni

Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Montag das unter dem Verdacht der Tierquälerei stehende Versuchslabor südlich von Hamburg durchsucht. Auch in Schleswig-Holstein ermitteln die Behörden nun gegen das Unternehmen LPT.

25.11.2019

In Originalgröße ist diese Fichte zu riesig für den Transport vom Harz nach Berlin: Bevor der XXL-Weihnachtsbaum vor den Reichstag gefahren wird, muss er gekürzt werden. Trotz Dürre und Borkenkäferbefall handelt es sich um ein kerngesundes Exemplar.

25.11.2019

Nach dem verheerenden Brand in einer Pflegeeinrichtung im Kreis Wesermarsch am Sonnabend, suchen Rettungskräfte weiter nach einem vermissten Bewohner. Unklar ist, ob die Person sich im Heim aufhielt, als das Feuer ausbrach. Eine 81-Jährige kam bei dem Unglück ums Leben.

25.11.2019