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Der Norden Jeder Fünfte lehnt Impfung mit Astrazeneca ab
Nachrichten Der Norden

Impfungen in Niedersachsen: Jeder Fünfte lehnt Astrazeneca ab

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18:07 20.04.2021
Impfstoff von Astrazeneca: Impfzentren überbuchen Termine.
Impfstoff von Astrazeneca: Impfzentren überbuchen Termine. Quelle: imago images/Eibner
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Hannover

Etwa 20 Prozent der Patienten, die in den Impfzentren Niedersachsens mit Astrazeneca geimpft werden sollen, verzichten darauf. Das hat Heiger Scholz, der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, am Dienstag mitgeteilt. Um gegenzusteuern, gingen Impfzentren vereinzelt dazu über, ähnlich wie Fluggesellschaften Termine zu überbuchen; das heißt, sie bieten für Astrazeneca-Impfungen mehr Termine an, als eigentlich Impfstoff zur Verfügung steht.

Mit einer Impfoffensive an diesem Wochenende will das Land der Impfkampagne zusätzlich Schwung verleihen. Am Sonnabend und Sonntag sollen insgesamt 70.000 Menschen in ganz Niedersachsen geimpft werden. Die meisten Termine für das Wochenende seien bereits vergeben, sagte Scholz.

350.000 Menschen auf Wartelisten der Impfzentren

Außerdem gibt das Land von der kommenden Woche an Impfungen mit Astrazeneca für alle Menschen über 60 Jahre frei. Interessenten können sich dann auf die Warteliste setzen lassen. Derzeit stünden landesweit rund 350.000 Menschen auf der Warteliste, sagte Scholz.

In der vergangenen Woche seien an jedem Werktag rund 35.000 Menschen in Niedersachsen geimpft worden, sagte Scholz weiter, am Sonnabend und Sonntag jeweils ungefähr die Hälfte.

Corona-Lage in Salzgitter und Vechta „beunruhigend“

Am Dienstag hat das Landesgesundheitsamt 650 neue Corona-Infektionen festgestellt. Landesweit liegt die Sieben-Tages-Inzidenz bei 125,6. Besonders kritisch ist die Lage in der Stadt Salzgitter (317,4) und im Kreis Vechta (313,7). Am niedrigsten ist der Inzidenzwert derzeit im Kreis Lüchow-Dannenberg (62). Für Hannover haben die Behörden eine Sieben-Tage-Inzidenz von 144,2 ermittelt. Die Lage in Salzgitter und im Kreis Vechta sei „beunruhigend“, sagte Scholz, weil sich die Infektionen nicht auf einzelne Hotspots zurückführen ließen.

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324 Patienten liegen derzeit mit einer Corona-Infektion auf der Intensivstation, davon werden 213 beatmet.

Von stk