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Der Norden Mord? Polizei findet vergrabene Leiche eines Mannes
Nachrichten Der Norden Mord? Polizei findet vergrabene Leiche eines Mannes
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11:10 17.08.2018
Der mutmaßliche Täter führte die Polizei zum Fundort. (Themenbild) Quelle: imago/Eibner
Göttingen

Ein Mann ist im südniedersächsischen Lindau (Kreis Northeim) offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens geworden, wie das Göttinger Tageblatt berichtet. Die Polizei hat am Donnerstag eine männliche Leiche geborgen, wie sie am Freitag mitteilte. Der mutmaßliche Täter sei in Landsberg am Lech (Bayern) bereits festgenommen worden. Der 27-Jährige befinde sich in Untersuchungshaft.

Nach bisherigen Polizeiangaben hatte der Festgenommene in den Abendstunden des 11. August versucht, sich in Landsberg am Lech das Leben zu nehmen. Er konnte gerettet und in Polizeigewahrsam genommen werden. Im Anschluss wurde er in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen. Dort gestand der 27-Jährige glaubhaft, dass er Anfang Dezember 2017 in Katlenburg-Lindau einen Menschen getötet und anschließend vergraben habe. Bei dem Getöteten handelt es sich nach Polizeiangaben vermutlich um den Mann, der jetzt in Lindau gefunden wurde.

Seit März vermisst

Der 37 Jahre alte Mann wurde Mitte März 2018 von Verwandten als vermutlich hilflos in seiner Wohnung in der Gemeinde Katlenburg-Lindau liegende Person gemeldet. Polizeibeamte aus Northeim veranlassten daraufhin im Beisein dieser Verwandten die Öffnung der Wohnung. Der 37-Jährige wurde jedoch nicht gefunden. Auch weitere Recherchen ergaben keine Anhaltspunkte, die ein polizeiliches Vorgehen gerechtfertigt hätten, teilte die Polizei mit.

Der Vermisste wurde zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Aufgrund dieser Ausschreibung meldete sich die bayrische Polizei in der Nacht zum Sonntag auf der Northeimer Dienststelle. Nach ersten Ermittlungen des 1. Fachkommissariats wurden auf Betreiben der Staatsanwaltschaft Göttingen die Wohnungen der beiden Männer durchsucht, die sich beide im gleichen Haus befinden. Außerdem erging gegen den 27-Jährigen ein Untersuchungshaftbefehl. Der Mann sitzt zurzeit in der JVA Rosdorf ein.

Gerichtsmedizin muss Identität noch bestätigen

Am Donnerstagnachmittag führte der Mann die Ermittler der Mordkommission „Brachland“ in den Bereich der Stelle, wo er den Leichnam südlich von Lindau im Dezember vergraben hatte. Mithilfe eines Leichenspürhundes gelang es den Beamten, die zwischenzeitlich überwucherte Grabstätte ausfindig zu machen. Ein Rechtsmediziner begleitete die Bergung des Leichnams, der für weitere Untersuchungen in die Göttinger Rechtsmedizin gebracht wurde. Ob es sich bei dem Toten wie vermutet um den 37-Jährigen aus Katlenburg-Lindau handelt, muss nach Polizeiangaben noch abschließend geklärt werden.

Von Axel Wagner/dpa

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