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Der Norden Nach Evakuierung: Bombenverdacht in Göttingen bestätigt sich nicht
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Nach Evakuierung: Bombenverdacht in Göttingen bestätigt sich nicht

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14:18 12.10.2019
Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Grone helfen bei der Evakuierung in Göttingen. Quelle: Niklas Richter
Göttingen

Wegen einer möglichen Weltkriegsbombe in Göttingen kam es am Samstag zu Einschränkungen im Bahnverkehr. Knapp 15.000 Menschen waren seit dem frühen Morgen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. „Bisher läuft alles sehr gut und ruhig ab“, sagte Stadtsprecher Dominik Kimyon. Auch der Bahnhof wurde am Morgen evakuiert. Fernverkehrszüge fuhren ohne Halt durch Göttingen. Über dem Sperrbereich galt ein Flugverbot, das eigentlich bis zum Abend andauern sollte.

Gegen 14 Uhr kam dann die Entwarnung: Bei dem Fund handelt es sich nicht um eine Bombe. Das bestätigte der Kampfmittelräumdienst, laut dem Göttinger Tageblatt. Der Evakuierungsbereich kann wieder betreten werden. Die Bewohner können wieder zurück in ihre Wohnungen und Häuser.

Das verdächtige Objekt wurde in der vergangenen Woche bei Bauarbeiten gefunden. Der Kampfmittelräumdienst ging davon aus, dass es sich um einen Bomben-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelte. Da die Experten dies erst nach genaueren Untersuchungen feststellen konnten, musste das gesamte Gebiet zuerst evakuiert werden.

Politischer Protest im Sperrgebiet

Wie das Göttinger Tageblatt berichtet, sorgte ein politischer Protest im Sperrgebiet für Verzögerungen bei der Evakuierung. Fünf Aktivisten protestierten demnach gegen den Syrienkrieg. Sie kletterten auf Bäume und befestigten dort einen Banner. Nach Gesprächen mit der Polizei kamen sie jedoch freiwillig wieder herunter und verließen das Räumungsgebiet. Die Störaktion der Baumbesetzer hat den Zeitplan um eine Stunde verzögert.

Von jos/dpa/RND

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