Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Hotspot-Strategie: Das sind die neuen Regeln für Schulen in Niedersachsen
Nachrichten Der Norden

Niedersachsen: Neue Corona-Regeln für Schulen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:16 26.11.2020
Wie geht es an den Schulen weiter? Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Quelle: Peter Steffen/Gregor Fischer/dpa
Anzeige
Hannover

Kultusminister Grant-Hendrik Tonne sieht Niedersachsen gut auf die am Mittwoch nach den Beratungen von Bund und Ländern beschlossene „Hotspot-Strategie“ für Schulen vorbereitet. Diese Regelung sieht vor, dass künftig in Gebieten mit einem deutlich erhöhten Corona-Infektionsgeschehen alle weiterführenden Schulen ihre Klassen ab Jahrgang 7 teilen und die Schüler abwechselnd vor Ort oder im Distanzlernen unterrichten.

Das sogenannte Szenario B für alle älteren Schüler soll immer dann greifen, wenn sich in einem Landkreis innerhalb von sieben Tagen mehr als 200 Menschen pro 100.000 Einwohner nachweislich neu mit dem Coronavirus infiziert haben. Es ist also dann nicht mehr abhängig von einem Infektionsfall und einer Quarantänemaßnahme an den einzelnen Schulen.

Anzeige

Corona-Hotspots: Maskenpflicht auch für Grundschüler

Die Maßnahme gilt grundsätzlich für 14 Tage, eine Rückkehr zum Normalbetrieb ist erst möglich, wenn der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 200 liegt.

Gleichzeitig soll in Corona-Hotspots eine Maskenpflicht für alle Schüler gelten – also auch für Grundschüler – und in Horten.

Der Hannover-Newsletter der HAZ

Mit dem HAZ Hannover-Update erhalten Sie jeden Morgen gegen 6 Uhr alles Wichtige aus der Landeshauptstadt und der Region Hannover per E-Mail in Ihrem Postfach – ausgewählt von Ihrer HAZ-Redaktion.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Tonne sagt: „Ich begrüße sehr, dass Schulen und Kitas weiterhin offen bleiben.“ Er räumt ein, dass die neue „Hotspot-Strategie“ zwar künftig die Zahl der Schulen erhöht, die ins „Szenario B“ wechseln müssen. „Aber dennoch stabilisiert die Maßnahme den Präsenzunterricht an den Schulen in der Fläche.“ In Niedersachsen sei der Anteil der Schulen, die bisher nicht im Wechselmodell unterrichten mussten, sehr hoch.

Von HAZ