Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Landesschülerrat findet 3G-Regel für Schüler zu kompliziert
Nachrichten Der Norden

Niedersachsen: Schüler finden 3G-Regel aus neuer Corona-Verordnung zu kompliziert

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:00 25.08.2021
Schüler in Niedersachsen müssen sich ab dem neuen Schuljahr täglich testen lassen und auch im Unterricht eine Maske tragen.
Schüler in Niedersachsen müssen sich ab dem neuen Schuljahr täglich testen lassen und auch im Unterricht eine Maske tragen. Quelle: Patrick Pleul/dpa
Anzeige
Hannover

Der niedersächsische Landesschülerrat fordert mehr Impfangebote für Jugendliche. Viele Schülerinnen und Schüler seien noch nicht geimpft, sagte der Vorsitzende Justus Scheper. Selbst mit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) hätten Schüler, die sich jetzt impfen lassen würden, frühestens Mitte Oktober einen vollständigen Impfschutz. Die Stiko empfiehlt Impfungen gegen das Coronavirus ab zwölf Jahren.

„Die 3G-Regel ist für Schüler kompliziert“, sagte Scheper zur neuen Verordnung des Kultusministeriums zum Schuljahresbeginn. Die Regelung sei trotzdem ein Schritt in Richtung Normalität. Viele Aktivitäten für Schülerinnen und Schüler könnten damit wieder anlaufen.

Lehrer und Eltern begrüßen regelmäßige Tests

Das Kultusministerium sieht vor, dass das Schuljahr mit Präsenzunterricht startet, aber alle Schüler müssen Masken tragen und sich regelmäßig testen lassen. Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte (VNL) befürwortet die verstärkten und regelmäßigen Testungen. Trotzdem sei die Auswirkung der neuen Verordnung für die Schulen noch nicht absehbar.

Lesen Sie auch: RKI-Modellierungen: Corona-Impfungen von Kindern haben kaum Einfluss auf vierte Welle

Der niedersächsische Landeselternrat begrüßt die neuen Regelungen. „Zum einen wird nochmals dem Infektionsschutz in erhöhtem Maß Rechnung getragen, zum anderen wird nochmals auf die Wichtigkeit eines Gemeinschaftsgefühls hingewiesen und damit auf die Wichtigkeit des Impfens“, sagte der Vorsitzende des niedersächsischen Landeselternrats, Michael Guder. Die Maßnahmen zu Beginn des neuen Schuljahres seien ein richtiger Schritt, um ein engmaschiges Netz zu stricken, damit möglichst früh Infizierte entdeckt werden.

Von RND/dpa