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Der Norden Niedersachsen: Warum auf Sonnenschein nun Starkregen folgt
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Niedersachsen: Warum uns trotz warmer Temperaturen nun Starkregen droht

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14:32 20.05.2019
Auf Sonne folgt Regen – dieses Sprichwort gilt heute oder morgen auch für Hannover. Quelle: Unsplash
Hannover

Das derzeit schöne Wetter in der Region Hannover und Niedersachsen steht vor einem abrupten Ende: Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montagmittag mitteilt, steht Teilen Nord- und Mitteldeutschlands bereits am Nachmittag ein Unwetter mit erheblichen Niederschlagsmengen bevor. Mit etwas Glück erreicht der Regen erst am späten Abend etwa die Region Hannover – die Warnung gilt laut DWD allerdings noch bis Dienstagmittag.

Tief Axel ist schuld am Regen

Der Grund für den Wetterumschwung ist Tief Axel. Dieses hat sein Zentrum über Tschechien. Doch an seiner Ostseite saugt es feuchte Mittelmeerluft an, die um das Tief herumgeführt wird und von Nordosten zu uns einfließt. Dadurch bildet sich an der Westflanke des Tiefs laut DWD eine "Niederschlagsschleppe", die dann zu starken Regenfällen vor allem in Südniedersachsen führt. Betroffen sind aber ebenso Osthessen, Westthüringen sowie Teile Baden-Württembergs und Bayerns. Dieses Niederschlagsgebiet ist besonders anfangs noch mit Gewittern durchsetzt, in denen viel Regen in kurzer Zeit fällt.

Bis zu 8 Eimer Wasser pro Quadratmeter

Dabei können in den genannten Bereichen bis Mittwochfrüh 40 bis 80 Liter Wasser pro Quadratmeter fallen. In kräftigen Gewittern auch mehr. Zur besseren Vorstellung: Das sind etwa 4 bis 8 Wassereimer auf jeden Quadratmeter.

Besonders betroffen von der aktuellen Regenfront sind indes die Alpen, die größte Hochwassergefahr besteht dabei im Allgäu. Dort werden bis Mittwochfrüh verbreitet über 100 Liter pro Quadratmeter, in Staulagen auch bis 180 Liter erreicht.

Aktuelle Aussichten in der Region Hannover:

Wie wird das Wetter in Hannover? Hier bekommen Sie einen stets aktuellen Wetterbericht für Hannover und Prognosen für die nächsten Tage.

Von red

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