Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Der Norden Reh im Mittellandkanal: Großeinsatz für Feuerwehren
Nachrichten Der Norden Reh im Mittellandkanal: Großeinsatz für Feuerwehren
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:52 20.02.2019
Am Dienstag gab es bei Mehrum einen Feuerwehr-Einsatz, um ein Reh aus dem Mittellandkanal zu retten. Das Themenfoto entstand in einer vergleichbaren Situation. Quelle: Archiv
Mehrum

Einen Feuerwehr-Großeinsatz gab es am Dienstag in den späten Nachmittagstunden in der Gemeinde Hohenhameln. Grund war ein im Mittellandkanal schwimmendes Reh.

„Um 17.30 Uhr ertönten nahezu in der gesamten Gemeinde die Sirenen und Funkmeldeempfänger“, berichtet der stellvertretende Pressewart der Hohenhamelner Feuerwehren, Tobias Paschwitz. Die Einsatzstichworte lauteten „Reh im Mittellandkanal“.

Alarmierungsumfang ist festgelegt

Der Grund, warum so umfassend alarmiert wurde, ist einfach: „Es wird von der Ausrücke-Ordnung her kein Unterschied gemacht, ob eine Person oder ein Tier zu ertrinken droht“, erklärt Einsatzleiterin Jessika Lahn. So kam es, dass Kameraden aus Soßmar, Equord, Ohlum, Mehrum, Hohenhameln und zudem die Örtliche Einsatzstellen-Leitung am Mittellandkanal auf Höhe des Gewerbegebiets Ackerköpfe zusammentrafen.

Der Eigentümer eines dort vor Anker liegenden Binnenschiffes hatte das hilflose Tier im Kanalbecken entdeckt und den Notruf gewählt. Laut Paschwitz beteiligte er sich im weiteren Verlauf auch an der Suche.

Koordinierte Such- und Rettungsaktion

Nach dem Eintreffen der Rettungskräfte an der Einsatzstelle sei sofort eine koordinierte Such- und Rettungsaktion in die Wege geleitet worden. Mehrere Feuerwehrfahrzeuge fuhren am Kanal entlang Richtung Peine beziehungsweise Mehrum, zudem suchten Kameraden zu Fuß in direkter Umgebung nach dem Tier.

Der Schiffeigentümer, der den Notruf abgesetzt hatte, unterstützte die Suche mit seinem Beiboot. Jedoch blieb die Aktion letztlich ohne vorzeigbaren Erfolg. Das Tier blieb verschwunden. „Es ist nicht auszuschließen, dass es das Reh aus eigener Kraft zurück ans Ufer geschafft hat, denn entlang des Kanals werden die Spundwände immer wieder durch zahlreiche Wildausstiege unterbrochen“, sagt Lahn. Gegen 18.30 Uhr wurde die Suche eingestellt.

Von Kerstin Wosnitza

Erneut hat in Oldenburg ein Lkw-Fahrer beim Rechtsabbiegen eine Radlerin angefahren und sie dabei schwer verletzt. Erst vor wenigen Wochen war eine Frau bei einem ähnlichen Unfall in Oldenburg ums Leben gekommen.

20.02.2019

Dramatische Szenen haben sich in der Nacht zum Mittwoch in Bremerhaven abgespielt: Weil das Treppenhaus eines Wohnhauses brannte, hat eine Mutter ihre beiden Kinder aus dem Fenster in die Arme von Passanten fallen lassen.

20.02.2019

Erneut ist es zu einem tödlichen Unfall mit einer Fahrradfahrerin gekommen: Eine 69-Jährige ist Dienstagabend in Barnstorf (Kreis Diepholz) vom Radweg abgekommen und einem LKW überrollt worden.

20.02.2019