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Der Norden Krach für Kilian: Zehntausend Biker machen krebskrankem Jungen eine Freude
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Rhauderfehn: "Krach für Kilian" - Biker machen Korso für krebskranken Jungen

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16:48 24.07.2021
Motorradfahrer fahren am Haus des krebskranken Kilian vorbei. Tausende Biker sind den Aufrufen gefolgt, um dem Jungen noch einmal eine Freude zu bereiten.
Motorradfahrer fahren am Haus des krebskranken Kilian vorbei. Tausende Biker sind den Aufrufen gefolgt, um dem Jungen noch einmal eine Freude zu bereiten. Quelle: Markus Hibbeler/dpa
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Rhauderfehn

Mehr als 10.000 Motorradfahrer und -fahrerinnen haben sich am Samstag im ostfriesischen Rhauderfehn getroffen, um einem krebskranken Jungen eine Freude zu machen. Die genaue Zahl sei schwer einzuschätzen, möglicherweise seien es bis zu 20.000 Biker gewesen, sagte eine Polizeisprecherin. Das Kind ist großer Motorradfan.

Ein Aufruf in sozialen Netzwerken hatte starke Resonanz gefunden, Biker aus vielen Regionen Deutschlands kamen in den Ort im Landkreis Leer. Zahlreiche Schaulustige standen an der Strecke und applaudierten der Kolonne, die angeführt von der Polizei zum Wohnhaus der schwer kranken Kindes fuhr. Aus der Bevölkerung habe es viele positive Rückmeldungen zu der Aktion gegeben, sagte die Sprecherin.

Vater des Kindes ist überwältigt

Die Polizei richtete für die Motorradfahrer verschiedene Treffpunkte ein. Von dort aus leiteten die Beamten sie dann am Haus der Familie vorbei. Knapp drei Stunden dauerte es, bis alle Fahrer und Fahrerinnen ein Mal die Strecke gefahren waren. Die hohe Teilnehmerzahl sorgte für Verkehrsbehinderungen und Stau.

Motorradfahrer fahren am Haus des krebskranken Kilian vorbei. Mehrere Tausend Motorradfahrer und -fahrerinnen haben sich am Samstag im ostfriesischen Rhauderfehn getroffen, um einem krebskranken Jungen eine Freude zu machen.

Die Polizei registrierte einen kleineren Unfall und einzelne Verstöße gegen die Helmpflicht. „Der Großteil hat sich vorbildlich verhalten“, stellte die Sprecherin fest. Der Vater des Kindes sagte, er sei überwältigt von der Aktion. Das sechs Jahre alte Kind zeigte sich mehrfach am Fenster und beobachtete die Kolonne.

Von RND/dpa