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Treffen mit Landvolk: Edeka lenkt nach Bauernprotest ein und will Werbeplakat austauschen

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09:56 30.01.2020
Protest gegen Plakat: Traktoren stehen Sonntagabend vor einem Edeka-Großlager in der Nähe von Oldenburg. Edeka will nun eine neue Werbekampagne. Quelle: Nord-West-Media TV/dpa
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Minden

Der Lebensmittelhändler Edeka will nach der Treckerdemonstration gegen seine Niedrigpreis-Werbung enger mit den Bauern zusammenarbeiten. So sollen Landwirte die Gelegenheit bekommen, für einen Tag mit einem selbstständigen Einzelhändler den Job zu wechseln. Das teilte Edeka Minden-Hannover nach einem Treffen mit Landvolk-Präsident Albert Schulte to Brinke sowie mit Vertretern der Landfrauen und der Bewegung „Land schafft Verbindung“ am Mittwochnachmittag in Minden mit. Die umstrittenen Werbeplakate sollten „schnellstmöglich“ durch ein neues Motiv ersetzt werden.

„Die Situation in der Landwirtschaft haben wir unterschätzt“

„Es ist in unserem ureigenen Interesse, eine gute Beziehung mit den regionalen Erzeugern und Produzenten zu pflegen“, sagte Edeka-Vorstandssprecher Mark Rosenkranz. „Die derzeit sehr sensible Situation in der Landwirtschaft haben wir unterschätzt.“

Plakate mit der Aufschrift „Essen hat einen Preis verdient: den niedrigsten“ hatten die Bauern empört. In der Nacht zum Montag blockierten sie mit rund 200 Traktoren die Zufahrten zum Edeka-Großlager Wiefelstede bei Oldenburg. Edeka sprach allerdings von einem Missverständnis: Gemeint gewesen sei der Ort Essen (Oldenburg), nicht Essen im Sinne von Lebensmitteln. Entsprechend regionalisierte Plakate wurden in mehr als 430 Orten aufgehängt.

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Von RND/lni

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