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Der Norden 9-Jähriger in Flüchtlingsunterkunft missbraucht
Nachrichten Der Norden 9-Jähriger in Flüchtlingsunterkunft missbraucht
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13:03 26.05.2016
Symbolbild. Quelle: dpa
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Oldenburg

Ausgestellt worden sei der Haftbefehl wegen Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern in Tateinheit mit Vergewaltigung, sagte Staatsanwalt Torben Tölle. Medien hatten schon zuvor über den Fall berichtet.

Die Missbrauch des Jungen durch den 17-Jährigen ereignete sich bereits am Pfingstsamstag in einer Flüchtlingsunterkunft in Oldenburg. Der Verdacht auf Tatbeteiligung gegen einen 34-Jährigen habe sich nicht erhärten lassen, sagte ein Behördensprecher. Ein zunächst erlassener Haftbefehl sei aufgehoben worden. Der Mann stehe aber noch unter Verdacht, sich durch unterlassene Hilfeleistung strafbar gemacht zu haben. Nach ersten Ermittlungen soll er „Schmiere“ gestanden haben. 

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Die Familie des betroffenen Kindes wurde umgehend in eine andere Unterkunft gebracht. Der 9-Jährige war nach dem Übergriff zur Untersuchung ins Krankenhaus gekommen. Anschließend sei der Junge wieder zu seiner Familie gebracht worden, sagte Tölle. Warum die Behörden erst über eine Woche nach dem sexuellen Übergriff darüber berichteten, erklärte die Staatsanwaltschaft: „Wie stets in Fällen sexuellen Missbrauchs von Kindern hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg bislang davon abgesehen, sich unangefordert zu diesem Fall zu erklären, und zwar unabhängig von Nationalität oder Herkunft der Tatbeteiligten.“ Weitere Details wollte die Behörde unter Hinweis auf das schwebende Ermittlungsverfahren nicht bekanntgeben.

dpa

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