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Der Norden Stundenlange Sperrung nach tödlichem Unfall
Nachrichten Der Norden Stundenlange Sperrung nach tödlichem Unfall
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18:08 03.06.2014
Nach einem tödlichen Unfall auf der A7 ist die Autobahn noch mehrere Stunden gesperrt. Quelle: Gückel
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Hann. Münden

Ein Lkw-Unfall mit einem Toten und einem Schwerverletzten in der Nacht zu Dienstag hat zu einer stundenlangen Vollsperrung der Autobahn 7 südlich von Göttingen geführt. Erst am frühen Abend wurde die Sperrung Richtung Süden aufgehoben. Es kommt wegen Bauarbeiten aber noch immer zu Behinderungen.

Tödlicher Unfall auf der A7: Nach einem Frontalzusammenstoß zweier Lastwagen auf der A7 bei Hann. Münden war die A7 Richtung Süden lange Zeit gesperrt.

Rund zwei Stunden nach Mitternacht war ein tschechischer Sattelzug, beladen mit hunderten VW-Getrieben und Klimaanlagen für das VW-Werk Wolfsburg, aus bisher unbekannter Ursache zwischen der Anschlussstelle Hedemünden und der Werrabrücke von der Fahrbahn abgekommen. Er durchbrach die Mittelleitplanke und kippte auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegen kommender Sattelzug aus Ungarn konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in die Unfallstelle hinein. Dabei wurde der 23-jährige Fahrer eingeklemmt und tödlich verletzt. Der 38-jährige Fahrer des tschechischen Lasters wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Hinter der Unfallstelle bildeten sich lange Staus. Am Mittag waren sie rund 15 Kilometer lang. Die Umleitungsstrecken in Südniedersachsen waren extrem überlastet.

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Verkehrsinfos

Aktuelle Stauinfos unter HAZ.de/verkehr

Weil die Ladung des tschechischen Sattelschleppers aus mit Motoröl gefüllten Getrieben bestand, deren Aluminiumhülle durch die Wucht des Aufpralls überwiegend platzte, an einem der Lastwagen zudem der Tank aufriss, ergoss sich eine große Menge Öl auf die Fahrbahn. Dieses drang so tief in den Asphalt ein, dass dieser auf 120 Metern vollständig erneuert werden muss. Am Dienstagmittag wurde außerdem ein großes Stück des Mittelstreifens tief ausgebaggert, um die ölverschmutzte Erde zu entsorgen. Allein die Kosten für die Arbeiten an Fahrbahn und Sicherungsanlagen schätzt Stephan Fürsten von der Autobahnmeisterei Göttingen auf mehr als 170.000 Euro. Der Gesamtschaden geht in die Millionen, weil auch der zweite Lastwagen wertvolle Fracht fuhr: zwei übergroße Klimaanlagen.

lni/Frerk Schenker/Jürgen Gückel

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