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Der Norden Beim schnellen Internet gibt es Nachholbedarf
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12:08 30.11.2016
Nur 40 Prozent der Haushalte auf dem Land haben schnelles Internet. Quelle: dpa
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Osterholz-Scharmbek

Rund 300 Vertreter unter anderem von Industrie und Kommunen haben am Mittwoch bei einem Treffen in Osterholz-Scharmbeck über den aktuellen Stand des Breitband-Ausbaus und die Perspektiven beraten. "Während in Städten bereits 92 Prozent der Haushalte mit schnellem Internet von 50 Mbit/s versorgt werden können, sind es in ländlichen Regionen erst 40 Prozent", sagte Nick Kriegeskotte vom Digitalverband Bitkom.

Seit Ende 2015 beteiligt sich der Bund erstmals an den Ausbaukosten. Nach Angaben des niedersächsischen Wirtschaftsministerium sind bereits 153 Millionen Euro aus dem Bundesförderprogramm für Niedersachsen bewilligt worden. Das meiste Geld fließt in die Landkreise Celle, Lüchow-Dannenberg, Lünbeburg, Harburg und Osnabrück. Auch in die Kreise Uelzen und ins Emsland fließen vergleichsweise viele staatliche Zuschüsse.

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Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) sagte, alle Landkreise trieben den Breitband-Ausbau aktiv voran. Sogenannte weiße Flecken im Netz sollen beseitigt werden - damit sind Gebiete gemeint, die eine Internetversorgung mit einer Datenübertragungsrate von unter 30 Megabits pro Sekunde haben. "Es ist gelungen, alle 38 Landkreise für den Breitbandausbau zu motivieren", sagte Peer Beyersdorff vom Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen. Noch bis Ende Februar können sich die Kreise erneut um Fördermittel bewerben.

lni

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