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Der Norden Wird Faßberg Standort für neues Regiment?
Nachrichten Der Norden Wird Faßberg Standort für neues Regiment?
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00:15 27.01.2015
Von Klaus von der Brelie
Insgesamt 22 Helikopter vom Typ NH-90 sind für das Regiment vorgesehen. Quelle: dpa
Hannover/Berlin

Mit der neuen Einheit will die Bundeswehr die Konsequenzen ziehen aus den Mängeln, die beim Kampfeinsatz in Afghanistan offen zutage getreten sind. Das neue Regiment soll auf die Bergung von Verwundeten und die Rettung von Vermissten aus Kampfgebieten spezialisiert sein. Insgesamt 22 Helikopter vom Typ NH-90 sind dafür vorgesehen.

Einige Helikopter sollen als reine Rettungshubschrauber ausgerüstet werden, andere als bewaffnete Maschinen für Evakuierungseinsätze (Combat and Rescue, CSAR). Über solche CSAR-Hubschrauber verfügt die Bundeswehr bislang praktisch nicht. In Afghanistan half in der Regel die US-Armee mit entsprechenden Fluggeräten aus, wenn beispielsweise Geiselnahmen verhindert werden mussten.

„Jetzt reifen die Pläne“

Wie das Verteidigungsministerium der HAZ bestätigte, hat Generalinspekteur Volker Wieker kürzlich wichtige Partner in der Nato angeschrieben und gefragt, ob sie sich an einem neuen multinationalen Rettungshubschrauber-Regiment beteiligen würden. Es heißt, die Antworten seien bisher positiv. „Jetzt reifen die Pläne“, sagte ein Ministeriumssprecher. Doch schon jetzt wird über den Standort für das Regiment debattiert. Außer Faßberg ist auch Niederstetten in Baden-Württemberg im Gespräch.

Die Landesregierung in Hannover erklärte in der Antwort auf eine entsprechende Anfrage der FDP-Abgeordneten Christian Grascha und Jörg Bode, sie würde die Stationierung neuer Einheiten sowohl der Bundeswehr als auch multinationaler Art in Niedersachsen begrüßen. Dadurch könnten einige Folgen der Bundeswehrstrukturreform und des daneben erfolgenden Abzugs der britischen Streitkräfte aus Niedersachsen kompensiert werden.

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