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Der Norden „Das Ding“ ist aus Göttingen
Nachrichten Der Norden „Das Ding“ ist aus Göttingen
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15:40 05.06.2014
Von Christian Purbs
Quelle: oh
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Göttingen

Es ist schon etwas Besonderes, von sich behaupten zu können, mehr erreicht zu haben als Joachim Löw. Während der Bundestrainer mit der deutschen Fußball-Nationalelf in Brasilien seinem Traum vom WM-Titel hinterherjagt, hat sich Sebastian Kloppmann seinen Herzenswunsch erfüllt: den Traum vom eigenen WM-Song.Zu Beginn des Jahres  hat der Gymnasiallehrer aus Göttingen mit dem Texten und Komponieren angefangen, pünktlich zur WM ist „Das Ding“ fertig.

„Das Ding“, so haben Fußballfan Kloppmann und seine Gruppe „Babbas Project“ ihren eingängigen WM-Song genannt, der es auf Youtube innerhalb einer Woche auf mehr als 21.000 Klicks gebracht hat. Dass sich der 96-Fan dabei vom ehemaligen Bayern-Torwart Oliver („Da ist das Ding“) hat inspirieren lassen – geschenkt.  

„Wir hol’n das Ding, wir holen den Pokal …“ heißt es im Refrain, der sofort ins Ohr geht und um einiges besser ist als die lieb- und leidenschaftslosen WM-Lieder, die zurzeit etwa von der ehemaligen Dschungelkönigin runtergerotzt werden.

„Meine Frau Marion hat mich zu der Melodie inspiriert. Es hätte auch ein Liebeslied werden können“, sagt der 52-jährige Kloppmann, der von 1994 bis 2002 an der Humboldt- und Schiller-Schule in Hannover unterrichtete. Ein Liebeslied ist es auch geworden. Nur halt an den Fußball. Seine Frau wird ihm das Ding verzeihen. Und, holt Jogi mit seinen Jungs das Ding, bringt er den Pokal mit nach Hause? „Davon bin ich fest überzeugt“, sagt Kloppmann. „Ich würde mich freuen, wenn auch sein Traum in Erfüllung geht.“

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